WM auf der Großleinwand im Schauplatz in Full HD 16.06.10
Alle Spiele mit deutscher Beteiligung, Eintritt frei
Die Fandevotionalien waren rechtzeitig gestrickt, das Bier ist kalt gestellt und nach dem famosen 4:0-Auftakt des Nationalteams gibt es im Schauplatz natürlich, natürlich alle Spiele mit bundesdeutscher Beteiligung Multivisionsvortrag in Full HD zu sehen. Für Freiluftfreunde werden alle Spiele des nationalen Kaders freundlicherweise vom Langenfelder Citymanagement im Freizeitpark Langfort gezeigt. Sollte es dort jedoch dem Fußballfreund für den konzentrierten Passivsport zu voll sein oder das Wetter gegens Freiluftige sprechen: Der Schauplatz heißt alle Fußballfans herzlich willkommen!
Helfer/innen für den ehrenamtlichen Besuchsdienst gesucht 28.04.09
Um der zunehmenden Vereinsamung chronisch kranker, alter und behinderter Menschen zu begegnen, wurde durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Malteser Hilfsdienst der ehrenamtliche Besuchsdienst „Gemeinsam statt einsam“ gegründet.
Zur Zeit zählt der ehrenamtliche Besuchsdienst sieben Helferinnen und Helfer, die einmal wöchentlich einen älteren Menschen besuchen. Sie führen Gespräche, lesen vor, musizieren, begleiten auf Spaziergängen, bei Veranstaltungen und Gottesdienstbesuchen oder unternehmen gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Der ehrenamtliche Besuchsdienst braucht Verstärkung. Gesucht werden Frauen und Männer, die bereit sind, im engagierten Team bei freier Zeiteinteilung mitzuarbeiten. Die ehrenamtliche Mitarbeiter(-innen) treffen sich einmal monatlich im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins in dem der Erfahrungsaustausch erfolgt.
Das nächste Treffen des Besuchsdienstes findet am Dienstag, den 05. Mai um 11:00 Uhr in der Stadtgeschäftsstelle des Malteser Hilfsdienst (Bachstraße 44, Langenfeld) statt.
Mehr Informationen zum Besuchsdienst „Gemeinsam statt einsam“ erteilt Wida Beck (AWO) Telefon 4993243 oder Dietmar Servatius (Malteser) Telefon 8 11 10
Sparen Sie mit FAST & FURIOUS – NEUES MODELL. ORIGINALTEILE und Ihrem REX-KINO im MOVIE PARK bares Geld… 24.03.09
Am 04.04. (Vorstellung von Fast & Furious NEUES MODELL. ORIGINALTEILE um 20.00 Uhr) werden im REX-Kino in Langenfeld Familiengutscheine für den MOVIE PARK verlost. Also, ab ins Kino und Gutscheine abstauben!
Movie Park Germany ist der Film- und Entertainmentpark, den es so kein zweites Mal in Europa gibt. Über 40 Shows, Attraktionen und Achterbahnen stehen hier ganz im Zeichen großer Kinofilme. Entdecken Sie Hollywood in Germany gemeinsam mit Freunden oder der ganzen Familie! Ob Rocky, Ice Age oder SpongeBob – nur im Movie Park treffen Sie die Stars großer Hollywoodfilme live und nur hier werden im ersten „NICKLAND“ Europas SpongeBob, Dora und Jimmy Neutron zu echten Freunden! Begleiten Sie SHREK und Prinzessin Fiona auf ihrer turbulenten Reise in die Flitterwochen - das Roxy 4-D Kino entführt Sie in eine Welt voller Special-Effects. Sie wollen Tempo, Action, Adrenalin? Unser Freifallturm „The High Fall“ bringt Sie auf 60 Meter Höhe und entlässt Sie sogleich wieder in den freien Fall, bevor Sie als „Bandit“ auf den Zug der ersten Holzachterbahn Deutschlands aufspringen. Sie haben noch nicht genug? Dann drehen Sie ein paar Loopings im „MP Xpress“! Nach so viel Action laden Sie Palmen, Sand und Wasser am „Santa Monica Pier“ ein, echtes kalifornisches Lebensgefühl zu genießen.
Eine Kinonacht der ganz besonderen Art 29.01.09
SuperBowl-Party im Rex Kino in Langenfeld
Der American Football Zweitbundesligist Langenfeld Longhorns und der Schauplatz Langenfeld veranstalten am Sonntag, 1.2.2009 im Rex Kino in Langenfeld nach alter Tradition ihre SuperBowl-Party. Für 6 € Eintritt gibt es hausgemachtes „All you can eat“ Chili Con Carne und die Live-Übertragung mit deutschen Kommentatoren. Jeder, der dieses Ereignis live in gemütlicher Kinoatmosphäre und auf einer Großleinwand in Mitten von Football-Spielern miterleben möchte, kann ab 22:30 Uhr dabei sein.
Die Langenfeld Longhorns werden mit Mannschaftsstärke dieses sportliche Highlight mit verfolgen und beantworten gerne alle Fragen rund um den American Football und zum Verein. Spielregeln und Punkteverteilung werden genauso gerne erklärt, wie die Aufgaben der Offense und der Defense sowie vieles mehr. Die Spieler stehen allen Rede und Antwort, im Flag- wie auch im Tackle-Bereich.
Halloween-Party im Schauplatz 22.10.08
Der Schauplatz möchte am 31. Oktober ab 20:30 (Einlass ab 19:30 Uhr) mit einer schrecklich-schönen Halloween-Party im Schauplatz den amüsierwilligen Menschen das Gruseln lehren. Für feierfreudige Druiden, Hexen, Vampire und andere Spukgesellen wird der Schauplatz an Halloween die erste Adresse sein. Für höllisch viel Freude auf der Tanzfläche werden die Kapellen Mongo Raxx sowie Roadhouse sorgen.
Der Wahrheit: Zabrze, 22. März 1908, nach der Vereinnahmung von 22 Gläsern selbstgebrannten Polen-Wodkas auf das Wohl der Jungfrau Maria beim Pfarrfest von Pyskowicenach, erfand Opa Popolski die Pop(olski) Musik, indem er in recht angeheitertem Zustand, oder auch total besoffen einen Song schrieb, der bis heute als Mutter allen modernen (Pop)Liedguts gilt: „Ei dobrze, la!“ in den Jahren darauf folgten genau 128.000 TopTenHits der gegenwärtigen Musikgeschichte, die bedauerlicher weise später allesamt von einem windigen polnischen Gebrauchtwarenhändler entwendet und in alle Welt verscherbelt wurden. Seither kämpft nun die nach wie vor völlig unbekannte verarmte polnische Musikerfamilie Popolski- die sich aus Gründen internationaler Sprachbarrieren nun mehr nur „Die Pops“ nennen- auf musikalischem Wege und mit viel vodkagetränkter polnischer Lebensfreude, verzweifelt um die Richtigstellung und die Annerkennung der Leistung ihres Opas. Geradeso versuchen sie nun in unzähligen Tourneekonzerten, auf Live CDs, im Internet und eigenen Fernseh-Shows ihre Geschichte zu erzählen: vom Opa und der Familie, von gestohlenen Triumphen und historischen Momenten, denn die Welt sollte und muss erfahren , dass „Cherri cherri lady“ doch nur eine wunderbare Hommage an die schönste Kirschenverkäuferin auf dem Gemüsemarkt von Zabrze war.
in junges Schweizer Duo erstaunt die gesamte wählerisch-kritische Kabarettszene mit einer komplett neuen Form der Kleinkunst. So simpel die Idee… denn „Sprechen“ heißt bei „Ohne Rolf“ „Blättern“. Und das, was uns von Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg als spontaner Sprechblasen – Dialog untergejubelt wird, ist ein wortwitzgewandtes Spiel auf gefühlten 1000 vorgefertigten Plakaten. Da ist keine Spontaneität möglich, keine Improvisation, kein Ausbrechen aus der vorgefertigten Druckerschwärze? Aber die beiden tun es trotzdem. Und genau hier besteht der Zauber ihrer – mittlerweile abendfüllenden – Kunst: Dem Publikum glauben zu machen, sie könnten auf der Bühne agieren und reagieren wie sie wollten. Dabei blättern sie durch ihr Bühnenleben, ohne Einfluss auf ihr vorgeschriebenes Schicksal nehmen zu können. Stimmbandschonend ist diese Art der Kommunikation deshalb noch lange nicht, jedenfalls nicht für die scharfäugige Zuseherschar, denn wo jede Pointe garantiert, wird gerne schon mal heiser gelacht nach Hause gegangen.
An Erminig feierte in den 90er Jahren große Erfolge mit ihrem Programm und dem gleichnamigen Tonträger „Tennadeg“. „Tennadeg“ bedeutet auf deutsch „Kartoffelernte“ und setzt dem bretonischen Zusammenspiel von Arbeit und Feiern ein musikalisches Denkmal. Ans Erfolgsprogramm anknüpfend ziehen die Klangkünstler nun mit ihrem aktuellen „Gourlen“ durch die Länder. Der Programmtitel bedeutet in unserer Sprache „Flut“ und die Auseinandersetzung mit dem Leben am Atlantik, den Balladen über das Wasser schmeckt nach Salz und riecht nach Meer. So kann der daheimgebliebene Musikfreund mit der it’s teatime-Reihe am 19. Oktober ab 16:30 Uhr einen Kurzurlaub an den Atlantik buchen.
Ü 30 Party "Jukebox-night" am 08.11. im Carl Becker Saal 01.10.08
Jukebox-night“ lautet das Motto der Ü30-Party, die am 8.November im Carl-Becker-Saal, Hitdorfer Str. 10a in Langenfeld startet. Zum Preis von 12,- € an der Abendkasse bzw. 8,- zzgl.
VVK-Gebühr gibt es Musik von „DJ Nico“ (POP der 70er/80er/90er – Jahre). Weiterhin ist die Coverband „Mongo Raxx“ angekündigt. Im Programm: gecoverte Hits von Sweet, Slade, Abba, Donner Summer etc. Karten für die „Jukebox-night“ erhalten Sie im Vorverkauf in Langenfeld bei Jackpot Bocksch in der Stadtgalerie, in der Ticketzentrale Sky-Musik, in Franky’s Galerie, im Media Eyeland und in Leverkusen im Ticket-Shop in den Luminaden.
Diese für manch einen schmeichelnd anmutend, für andere schmerzliche Frage, muss sich Christian Hirdes wohl häufiger gefallen lassen. So hatte er sich seine Midlife-Crisis nicht vorgestellt! Aber so ärgerlich es für den Mühlheimer auch sein muss, nicht oft als der „fast-Mitte-der-30er-Jahre“ seiende Mann erkannt zu werden, der er ist: Als Bühnenkünstler macht es auch einen Teil seines Charmes aus. Nur als der äußerlich unschuldige Mann, kann er so naiv wirken und es doch so dicke hinter den Ohren haben. Seit einigen Jahren räumt der Grenzgänger zwischen den Disziplinen alle Preise ab, die der deutsche Kabarett- und Comedy-Markt zu bieten hat. Und dabei überzeugt er in vielerlei Hinsicht: als Wortakrobat und Poet, als Musiker und Sänger, als Kabarettist und Unschuldslamm. Oder, wie sich eine westfälische Zeitung anschließbar ausdrückte: Er spielt auf hohem Niveau völlig verrückt. Und dabei zieht er das Publikum völlig in seinen Bann, landet einen Treffer nach dem anderen und scheint kein anderes Limit als das behände Klopfen des Veranstalters auf die Uhr zu haben. Ist also Hirdes jungendliches Aussehen das Geheimnis seines Erfolges? Urteilen Sie selbst und besuchen Sie den Kabarettisten am 20. September im Langenfelder Schaustall, der das Geheimnis der ewigen Jugend für dich entdeckt zu haben scheint. Vielleicht verrät er im Schaustall ja sogar sein Geheimnis…
Teatime am Abend Stefan Wiesbrock + Band „7 fette Jahre“ 11.09.08
Nur einen Tag nach seiner Debutvorstellung der neuen CD „7 fette Jahre“ beehrt Stefan Wiesbrock zum wiederholten Male Langenfelds Spielstätten. Exklusiv gewährt er Einblick in sein neues Werk, das ihn selbst mit so viel Leidenschaft und Lust erfüllt, dass sein Publikum sich auf ein außergewöhnliches Konzert mit Premierencharakter freuen darf. Der Gitarist der Farfarellogruppe ist seit dem Jahre 2002 auch solo unterwegs und präsentiert seine Kunst mit so viel Intensität, dass seine Instrumente für ihn sprechen, seine Gefühle zum Ausdruck bringen, und er vermag, das Publikum auf Reisen zu schicken, mit spanischem Temperament, französischem Charme und einer großen Portion Humor.
Jazzkonzert im Großen Saal im Schauplatz Langenfeld am 28.09.2008, 20:30 Uhr mit dem Jugend Jazz Orchester NRW 12.08.08
Am 28.09.2008 gibt es im Schauplatz Langenfeld ein Sonderkonzert mit dem JugendJazzOrchester NRW. Das JugendJazzOrchester NRW ist ein Förderprojekt des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und steht in der Trägerschaft des „LandesMusikRats NRW“. Es wird vertreten und unterstützt durch den „Verein zur Förderung junger Jazzmusiker in NRW“ e. V.
Ursprünglich gab es von Seiten der Schauplatz GmbH Bestrebungen, die WDR-Bigband für dieses Jahr zu gewinnen. Leider konnte hierfür kein freier Termin mehr gefunden werden, aber die Aussichten für ein Konzert in 2009 sind gut. Mit dem JugendJazzOrchester NRW wurde jedoch eine hochklassige Alternative gefunden.
Das 1975 gegründete Orchester wurde durch den damaligen Ministerpräsidenten des Bundeslandes NRW Johannes Rau unterstützt und gefördert. Inzwischen gehört das Orchester zu den führenden Ensembles seiner Art und hat sich als Vermittler nordrheinwestfälischer Kultur- und Jugendarbeit im Ausland große Verdienste erworben. Bisherige Reisen führten unter anderem nach Weißrussland, in die Türkei, nach Indien, China, Korea, Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika, in die Karibik, nach Australien und Neuseeland. Von den inzwischen rund 500 Jugendlichen im Orchester ist heute ein Drittel von ihnen professionell musikalisch tätig.
Jazztradition und zeitgenössische Strömungen bestimmen das Repertoire dieser herausragenden Band.
Was ist das Besondere am Konzert in Langenfeld ?
Der Geschäftsführer des JugendJazzOrchester, Thomas Haberkamp, verrät auf Nachfrage, dass dieses Konzert der letzte Auftritt für die „Alten Hasen“ sein wird. Damit werden im Anschluss die einzelnen Instrumentalpositionen wieder durch neue, junge Musiker besetzt und die bereits erwähnten „Alten Hasen“ verfolgen ihren weiteren Weg in den verschiedenen, großen Bigbands in Europa.
Eine weiteres Highlight dieses Konzertabends werden zwei Sängerinnen sein, die das musikalische Programm nicht nur optisch bereichern werden.
Im Vorprogramm wird das hiesige Orchester der Musikschule Langenfeld „power of melody“ unter der Leitung von Wilfried Schwarz im Schauplatzfoyer die Gäste ab ca. 19:00 Uhr musikalisch einstimmen. Einlass in das Foyer ist um 19:00 Uhr Das Konzert im Großen Saal beginnt um 20:30 Uhr. Die Karten für das Konzert, dass im Großen Saal stattfindet, kosten 15,00 €, 12,00 € ermäßigt und 10,00 € für Schüler und Schülerinnen der Musikschule.
Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Die Karten sind erhältlich im Schauplatz Langenfeld, MO-FR 15:00-18:30 Uhr und SA 10:00-13:00 Uhr und im Bürgerbüro im Rathaus der Stadt Langenfeld.
Viva Creole Jazzband - Jazz im Foyer 28.07.08
Sonntag, 10.August, 11:30 Uhr, Schauplatz, € 5,–
Gläubigen Musikfreunden, die sich grämen, ob sie wohl lieber zum Gottesdienst oder zu Jazz im Foyer gehen, macht es die Viva Creole Jazzband leicht: Mit Spirituals und Gospels wischt die junge Band Zweifel bei Seite und erledigt gleich Zweierlei – sie macht Spaß und führt auf den Pfad der Tugend. Für die große Freude seitens der Musikfreunde sorgt die frisch, fromm, fröhlich und freie Herangehensweise an den Jazz: Boogie gibt es, Traditionelles und viel, viel lateinamerikanische Leichtigkeit. Und die virtuose Umsetzung tonaler Einflüsse aus der Karibik, aus Curaçao oder Trinidad und Tobago werden aus einem nordrhein-westfälischen Morgen am 10. August im Schauplatz vermutlich eine karibische Nacht zu zaubern wissen.
Seelichtspiele im Freizeitpark 22.07.08
15. + 16. August, 22. + 23. August, Freizeitpark am See via Eingang zum Stadion, ab 21:00 – 21.15 Uhr (Einbruch der Dunkelheit), Eintritt: € 6,–/5,– (erm.)
Vier aktuelle Kinofilme werden an vier Abenden im August während der Seelichtspiele der Schauplatz Langenfeld GmbH an hoffentlich lauen Sommerabenden über die Leinwand laufen. Das Besondere an den Seelichtspielen ist die nahezu mediterrane Atmosphäre, denn die etwa 20 Quadratmeter große Leinwand ist mitten im See aufgebaut, die Cineasten können gemütlich an kleinen Tischen sitzen und werden vom Team des Cafe Ey liebevoll gastronomisch umsorgt werden. Direkt am See, unmittelbar vor dem Café Ey im Freizeitpark finden bei gutem Wetter die Vorstellungen statt und wenn es das Wetter nicht gut mit den Freiluftfilmfreunden meint werden die Filme am selben Tag im REX-Kino gezeigt.
Folgend eine Übersicht über die bei den Seelichtspielen gezeigten Filme:
Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian von Narnia
Ein Jahr nach ihrem ersten Abenteuer in Narnia kehren die vier Pevensie-Kinder Peter, Susan, Edmund und Lucy zurück in das Wunderland. Dort sind allerdings mehrere hundert Jahre vergangen, das Land wird mittlerweile von dem blutrünstigen General Miraz beherrscht, dem Onkel des eigentlichen Thronfolgers Prinz Kaspian, der im Exil lebt. Die Kinder schlagen sich auf Kaspians Seite und machen sich mit Hilfe der sprechenden Maus Reepicheep und dem Löwen Aslan daran, den König vom Thron zu stoßen. Actionreiche Fortsetzung des epischen Fantasy-Abenteuers, basierend auf der klassischen Kinderbuchreihe von C. S. Lewis.
Freitag, 15. August, 21:15 Uhr
Akte X – Jenseits der Wahrheit
Zweites Kinoabenteuer der beiden in unerklärlichen Phänomenen geübten Agenten Mulder und Scully. Eine Gruppe von Frauen verschwindet in den verschneiten Hügeln von Virginia spurlos – nur grotesk verstreute menschliche Überreste deuten auf das Verbrechen hin. In ihrer Hilflosigkeit verzweifelt, folgt die Polizei den bizarren Visionen eines gefallenen Priesters und stößt auf ein geheimes medizinisches Experiment, das mit dem Verschwinden der Frauen zu tun haben könnte. Ein Fall für die X-Files – wenn das FBI seine Abteilung für paranormale Ereignisse nicht stillgelegt hätte. Nun sollen Mulder und Scully aus der Pension zurückgeholt werden. Mit David Duchovny und Gillian Anderson kehrt auch die für die Serie typische düstere Atmosphäre, in der stets auch das Unmögliche plausibel erscheint, zurück.
Samstag, 16. August, 21:15 Uhr
Hancock
Die aufwändige Actionkomödie über die Resozialisierung eines ungeliebten, aus der Spur geratenen Superhelden ist der neue Kinohit mit Will Smith. Hancock ist unbesiegbar, aber ungeliebt. Der Superheld hat eine problematische Persönlichkeit, den Zorn so wenig im Griff wie den Alkohol, hinterlässt so im Einsatz regelmäßig eine Spur der Verwüstung. Erst als er PR-Profi Ray das Leben rettet, verändert dieser seines. Nüchtern, gestylt und mit verbesserten Manieren erinnert er Verbrecher an echtes Heldentum und Rays schöne Frau an verdrängte Gefühle.
Freitag, 22. August, 21:00 Uhr
Mamma Mia!
Die schwungvolle Verfilmung des erfolgreichen ABBA-Musicals, in der alle Darsteller, darunter Meryl Streep und Pierce Brosnan, selbst singen, ist der Sommerfilm des Jahres. Sophie möchte zu ihrer Hochzeit auf einer griechischen Insel vom Vater zum Altar geführt werden. Weil sie ihn aber so wenig kennt wie auch ihre Mutter Donna, lädt sie die drei wahrscheinlichsten Kandidaten ein. So wird Donna plötzlich mit der Magie, aber auch den Wunden ihrer Vergangenheit konfrontiert, während die schmerzlichste Aufgabe, Sophie in eine selbstbestimmte Zukunft zu entlassen, noch bevorsteht. Von der ganzen Besetzung überzeugend interpretierte Hits von ABBA sind das beste Argument dieser Musicalverfilmung. Enthusiasmus und auch Melancholie der Songs bleiben unter der Regie von Phyllida Lloyd gewahrt, die MAMMA MIA! schon am Broadway zum Erfolg führte. Unterstützt von griechischer Inselidylle und Situationskomik, empfiehlt sich der Film als Urlaubsalternative mit Gute-Laune-Garantie.
Samstag, 23. August, 21:00 Uhr auch am Mittwoch, 20. August, 19:30 Uhr im Rex-Kino beim Frauen Film Forum, Eintritt: € 6,– incl. 1 Glas Sekt oder Selters
Schau Dir Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels in Deinem REX-KINO an und erhalte einen 6,00€ Gutschein vom Movie Park Germany! 09.05.08
Am 21.05 findet im REX-KINO in Langenfeld die Preview zum Kinohit des Jahres Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels statt. Ein muss für jeden KINOFAN! Einen besonderen Leckerbissen gibt es noch obendrauf. Es werden 6€-Gutscheine für den MOVIE PARK GERMANY verteilt.
Movie Park Germany ist der Film- und Entertainmentpark, den es so kein zweites Mal in Europa gibt. Über 40 Shows, Attraktionen und Achterbahnen stehen hier ganz im Zeichen großer Kinofilme.
Entdecken Sie Hollywood in Germany gemeinsam mit Freunden oder der ganzen Familie! Ob Rocky, Ice Age oder SpongeBob – nur im Movie Park treffen Sie die Stars großer Hollywoodfilme live und nur hier werden im ersten „NICKLAND“ Europas SpongeBob, Dora und Jimmy Neutron zu echten Freunden! Begleiten Sie SHREK und Prinzessin Fiona auf ihrer turbulenten Reise in die Flitterwochen - das Roxy 4-D Kino entführt Sie in eine Welt voller Special-Effects. Sie wollen Tempo, Action, Adrenalin? Unser Freifallturm „The High Fall“ bringt Sie auf 60 Meter Höhe und entlässt Sie sogleich wieder in den freien Fall, bevor Sie als „Bandit“ auf den Zug der ersten Holzachterbahn Deutschlands aufspringen. Sie haben noch nicht genug? Dann drehen Sie ein paar Loopings im „MP Xpress“! Nach so viel Action laden Sie Palmen, Sand und Wasser am „Santa Monica Pier“ ein, echtes kalifornisches Lebensgefühl zu genießen.
Die genauen Uhrzeiten für die Previews erfahrt Ihr bei uns in der nächsten Woche!
Auch im Schauplatz findet am 30.4. ab 20:00 Uhr selbstverständlich ein Tanz in den Mai statt. Die hauseigene Gastronomie des Schauplatz lädt rüstige Feierfreunde über 30 Jahren ein, zu 80er Jahren-Hits und dem Besten der Hitparade das Tanzbein zu schwingen. Für den guten Ton zur Party wird das FSB-Discoteam sorgen. Eintrittskarten für die Tanzveranstaltung, die einen feinen Start in den Mai garantieren soll, gibt es montags bis freitags zwischen 15:00 und 18:30 Uhr sowie samstags zwischen 10:00 und 13:00 Uhr im Vorverkauf im Schauplatz Foyer für € 6,–. An der Abendkasse werden die papiernen Einlassberechtigungen € 9,– kosten.
Der musikalische Schauplatz-Sonntag 16.04.08
Achtung! Neue Band! Good Time Jazz Five sind krank! The N'Awlins Brass Band wird kommen!
The N'Awlins Brass Band Jazz im Foyer Sonntag, 27. April, 11:30 Uhr, Schauplatz, € 5,–
Olinka Orphea & Band „Dog save the Queen“ it’s teatime – „Ahoj Tschechien!“ Sonntag, 27. April, Flügelsaal, 16:30 Uhr, € 11,–/8,– erm.
Musikbegeisterte Menschen können sich den sonntäglichen 27. April von der Schauplatz Langenfeld GmbH auf das Angenehmste versüßen lassen. Zu spätaufsteherfreundlichen 11:30 beginnt der Tag im Zeichen der Klänge mit der Veranstaltungsreihe Jazz im Foyer, zu der diesmal die The N'Awlins Brass Band aufspielen wird. „N’Awlins“ sagen die Musiker und meinen damit die gute alte Südstaatenschönheit New Orleans.
Ob der Schreibweise der Band mag sich manch ein Musikfreund bereits denken, dass die vielköpfige Band den Jazz angenehm rau und wohlig authentisch spielen wird. Und auch das Repertoire der Niederländischen Kapelle ist das, was New Orleans ist: ein melting pot. So finden zum klassischen, traditionellen Jazz musikalische Einflüsse Südamerika, Frankreich, Spanien oder Afrika und die ganze bunte Klangreise wird gesanglich von der Vokalgruppe The Hot Biskuits and Gravy auf den Punkt gebracht. Jene wilde Mixtur ist so mitreißend, dass bei Konzerten der N’ Awlins Brassband in schönster Regelmäßigkeit eine „second line“ entsteht und das begeisterte Publikum zwischen acht und 80 begeistert mitsingt und -tanzt.
Und so, wie einigen Musikern der ursprünglich für den 27. April angekündigten Good Time Jazz Five, geht es auch dem Schlagzeuger der N'Awlins Brass Band: Er ist krank. Die entsprechende Bandunterstützung konnte aber mit dem musikalischen kaufmännischen Geschäftsführer Reinhard Küpper direkt im Schauplatz gefunden werden. Nachmittags wird dann ab 16:30 Uhr im Rahmen des städtischen Jahresmottos "AHOJ TSCHECHIEN!" Olinka Orphea + Band im Flügelsaal zu Gst sein: Olinka Orphea, tatsächlich aus Osteuropa, und die gefühlten Slawen Milos und Branjo laden zu ihrer unfassbar skurrilen wie anrührenden Schau voller Unwägbarkeiten. Wunderbare Balladen und rasante slowakische Folklore umrahmen aberwitzige Geschichten.
Die Kammerpop-Prinzessin aus den Bergen der Hohen Tatra und ihre beiden Musikgeneräle laden anlässlich von „Ahoj Tschechien!“ zum kleinkünstlerischen Abenteuer „Dog save the Queen“. „Als ich nach Deutschland kam, war ‚Widerstandsbewegung’ das einzige Wort, das ich kannte“, erklärt die Chansonette, bevor sie zum Beispiel zum gesanglichen Kleinod über Nussnougatcreme ansetzt, weil sie früher „nur für Nutella den Mund aufgemacht“ hat. Das ist jetzt zum Glück anders, denn wie sonst könnte das staunende Publikum erfahren, dass man vor den Bären in der Hohen Tatra gar keine Angst zu haben braucht, weil die großen Tiere stets ein Glas Honig mit sich führen, das sie den verängstigten, waldbesuchenden Menschen zur Beruhigung in die Hand drücken können?
Köbes Underground 16.04.08
Freitag, 25. April, 20:00 Uhr, Schauplatz, € 17,–/15,– erm.
Wie sieht es aus mit den Vorsätzen für das Jahr 2008? Wer kennt das nicht, wenn am Ende des Jahres panikartig die schlechten Angewohnheiten mit einem Fußtritt ins Nirvana katapultiert werden, um nur „Gute Vorsätze“ den Jahresbeginn versüßen zu lassen. Sich die grüne Umweltplakette für die Feinstaubsperrbezirke auf legalem Wege zu besorgen oder die Schlafanzüge der Kinder nicht mehr in der Mikrowelle anzuwärmen, um Strom zu sparen, wären nur einige Ideen, um 2008 würdevoll starten zu lassen. Der Schauplatz hingegen kann sich schon jetzt entspannt zurücklehnen, da schon alles erfüllt scheint, was man sich vornahm. Denn für alle Stunksitzungsfans hat der Veranstalter es geschafft, die Reihe der Soloprogramme einzelner Stunker endlich zu vervollständigen. Nach Auftritten von ehemaligen Ensemblemitgliedern wie Jürgen Becker oder Wolfgang Nitschke, von aktuellen Stunkerinnen sprich Wanninger und Rixmann und, als einem der Höhepunkte des letzten Jahres, von „Stunk unplugged“ kommt erstmalig auch deren hauseigene kölsche Coverkombo Köbes Underground nach Langenfeld. Die zehn rocken, spielen und blasen in jeder alternativen Brauchtumskarneval-Session sämtliche Zuhörer von ihren Stühlen auf ihre Fred-Astaire-ferngesteuerten Tanzfüße. Das Geheimnis ist denkbar simpel. Erstklassige Musiker, eine Auswahl an Hits, die von Heinos „Schwarzbraun ist die Haselnuss“, gesungen à la Herbert Grönemeyer, über „Stairway to Heaven“ bis hin zu Culture Candelas „Hammer“ reichen und mit ihren kölschen Texten nicht nur zum mittanzen, sondern auch singen animieren. Allen Köbesköppefans sei noch versichert, dass hier nicht halsbrecherisch auf dem Tisch getanzt werden muss, denn der Saal ist geräumt und bietet somit viel Platz für hüftschwingende Einzeltanzimmitationen aus der letzten Staffel von „You can dance“. Und wir tauschen auch nicht gegen die Höhner!
Kay Ray „Soloshow“ 16.04.08
Samstag, 26. April, 20:00 Uhr, Schaustall, € 14,–/11,– erm.
Kobold oder Drag Queen? Der, die oder das? Wenn man Kay Ray beschreiben soll, kann man diese Frage zunächst nicht vollkommen sicher beantworten. Auf jeden Fall scheint sicher, dass es knatschebunt mit schriller Kleidung ist, gebürtig aus Osnabrück kommt, ein großes Herz hat und sowohl hervorragend sprechen als auch singen kann. Eigentlich ist das auch egal! Denn wenn ES einmal auf die Bühne gelassen wird, ist eins sofort klar: ES ist ein Künstler. Und zwar mit einer unverwechselbaren Show, die die Frage gar nicht mehr zulässt, ob nun Nina Hagen oder Cindy Laupers kleiner Bruder auf der Bühne steht. Schrill und unverwechselbar erklingt seine Stimme in den höchsten Tönen, spielt seine Theatralik Skandälchen auf der Bühne. Er ist Moderator, Märchenerzähler, Ulknudel und Chansonette. Die Mischung macht’s und lässt das Publikum verharren, sei es bei Balladen oder den peppigen Popsongs. Und eins ist Kay Ray auch noch – und zwar mit inbrünstiger Leidenschaft, gelernt und diplomiert: FriSEUSE. Daher sei hiermit eine kleine Warnung an die übereifrig in die ersten Reihen drängenden Zuschauer ausgegeben, denn es kann durchaus vorkommen, dass Kay sich einen etwas zu forsch erscheinenden Gast auf die Bühne holt, um ihm haartechnisch und provokant hoppel die pop eine neue Haarpracht zu verpassen. Provokation gerne, aber immer mit Herz!
Ronnie Taheny „Ist’s all about me! It’s all about me! Ronnie and her bloody DVD” 25.03.08
Freitag, 4. April, 20:00 Uhr, Schaustall, € 11,–/8,– (erm.)
Diesmal wird es an dieser Stelle keine erneute Lobhudelei auf die Kunst, das Charisma, die sinnliche Ausstrahlung und die durch Lebenserfahrung geprägte immer herzlich, fröhlich und neugierig geblieben Ausstrahlung der so abenteuerlustigen australischen Liedermacherin Ronnie Taheny geben. Vielmehr möchte ich all ihren Fans ans Herz legen, dass dieses Jahr endlich ihre erste zweistündige DVD erschienen ist, die natürlich auch nach ihrem Konzert im Schaustall käuflich zu erwerben sein wird. Diese langersehnte DVD beinhaltet 14 tracks, wurde in Adelaide – Australien aufgenommen und lässt zusätzlich noch durch viele Extras einen ganz privaten Blick auf die Künstlerin frei. Nach all den Jahren sind Ronnies Konzert immer wieder als ein Erlebnis einer Ausnahmefrau zu werten, die mittlerweile nicht nur immer wiederkehrende Künstlerin in unserem Haus geworden ist, sonder auch eine gute Freundin. Ronnie , die seit 12 Jahren ganz alleine jeweils für sechs Monate durch Europa tourt, zu Hause aber 11 Brüder und Schwestern ihr eigen nennt, die anstatt Haare kleine – zu Antennen gezwirbelte - Dreadlocks stolz vor sich herträgt. Die Frau, die ca. 1,50 m misst und ihr gesamtes technisches Equipment in rasanter Geschwindigkeit von einem Auftrittsort zum nächsten hievt, ist es auf jeden Fall wert sich auf das Abenteuer ihrer ganz persönlichen Show einzulassen + einen Abend zu erleben, der den meisten Zuschauern noch lange im Herzen bleibt.
Nach zwölf Jahren Duo-Daseins hat sich Ruth Schiffer erstmals von ihrer Bühnenbegleitung getrennt und versucht sich am 14. März mit der Vorpremiere ihres Soloprogramms „Außer mir“ als Alleinunterhalterin. Doch allein klingt einsam, ist aber in diesem Falle falsch. Denn sie ist „außer sich“, und damit so weit von sich entfernt, dass schon wieder ein Austausch möglich ist. Dabei betört sie bei diesem konzertanten Ereignis nicht nur gesanglich, sonder auch optisch. Thematisch wagt sich die ausgebildete Schauspielerin an die Stellung der öffentlichen deutschen Frau. Angela Merkel, Erika Steinbach, Alice Schwarzer und Eva Hermann. Ruth Schiffer verspricht auch allein einen Abend im Ausnahmezustand, entschieden persönlich und gewagt politisch, melancholisch und krawallig. Denn außer sich ist sie doppelt stark. Und außerdem mit Tina Teubner als Regisseurin und seelischer Unterstützung im Gepäck gefühlt in der Überzahl.
Wiglaf Droste „Will denn in China gar kein Sack Reis mehr umfallen?“ 19.02.08
Manch einer hält Wiglaf Droste für einen bösen Menschen. Soldaten etwa, oder einige Damen, die den Satiriker gründlich missverstehen (man – das vorgegangene Wort mögen die Entsprechenden hier verzeihen – denke an die brandaktuelle Ode an die rauchende Frau). Dabei ist Wiglaf Droste ein grundguter Mensch. Während einige Naturschützer in ihrer Freizeit Kröten über die Straße tragen, beschützt Herr Droste voller Liebe und Sorgfalt Wörter und Sprache. Dafür ein Dankeschön. Und dafür, dass der Autor Droste mit dem Koch Klink und dem Zeichner Heidenreich mit „Weihnachten“ so manchen Heiligen Abend gerettet haben wird.
Am 7. März liest Wiglaf Dorste ab 20:00 Uhr im Langenfelder Schaustall aus „Will denn in Cina gar kein Sack Reis mehr umfallen?“. Eintrittskarten gibt es unter 02173 794914, www.schauplatz.de oder an der Abendkasse.
Sieben erfolgreiche Jahre gab es die Dog Party Blues Band. Doch jetzt machen sie sich mit neuem Namen und aktueller CD auf den weiteren, musikalischen Weg. Und der führt auch nach Langenfeld und wird somit zu einem Heimspiel für einige Bandmitglieder. Im Schaustall werden Get The Cat am 29. Februar zeigen, dass Blues weit mehr ist als die berühmten zwölf Takte und drei Akkorde. Ihr Abwechslungsreichtum verleiht der Band einen hohen Wiedererkennungswert. Im ersten Augenblick könnte man denken, Frontfrau Astrid Barth mag rein äußerlich so gar nicht ins Klischee des Blues passen. Jedoch überzeugt sie mit ihrer atemberaubenden Stimme, egal ob samtweich oder rauchig, zärtlich oder wütend, sie trifft immer den Nerv der Zuhörer. Für den Groove sorgen Schlagzeug und Bass. Beinahe unauffällig gelingt es Ralph Schläger und Till Brandt Schub in die Sache zubringen. Philipp Roemer ist mit seiner Gitarre ein musikalischer Gegenpol. Seine Akkorde und Läufe gehen nahtlos ineinander über. Es gelingt ihm mit den anderen Musikern eine ungewöhnlich dichte Atmosphäre zu erzeugen. Und damit legt Get The Cat eine hervorragende Basis für einen hoch emotionalen Auftritt.
Niederrhein-Kabarett mit Stefan Verhasselt 15.02.08
Stefan Verhasselt ist Radiomoderator. Der 42jährige präsentiert bei WDR 4 unter anderem die Morgenmelodie und große Veranstaltungen wie die Schlager-Star-Parade in Oberhausen oder das Sauerland-Open-Air. Er gehört damit zu den Aushängeschildern des Senders. Am 22. Februar ist der gebürtige Niederrheiner zu Gast im Schaustall. Nicht „On Air“, sondern mit seinem seinem ersten Kabarettprogramm „Machen Sie et juut“. Damit tourt er seit eineinhalb Jahren erfolgreich durchs Land. Im Gespräch mit Monika Salchert (RP) erzählte Stefan Verhasselt, dass er auch auf der Bühne Sendungsbewusstsein hat.
Was treibt einen Radiomoderator aus dem Studio auf die Bühne?
Verhasselt Radio ist und bleibt beruflich die Nummer 1 für mich. Aber ich liebe auch die ganz persönliche Bühnen-Atmosphäre und den direkten Kontakt zum Publikum. Da spürst Du sofort, ob eine Story ankommt. Seit meiner Debütvorstellung vor anderthalb Jahren im Theater von „Dr. Stratmann“ in Essen kann ich folgenden Satz noch mehr unterstreichen: „Der Applaus ist das Brot des Künstlers“. Er macht richtig satt und glücklich.
Bei „Machen Sie et juut“ möchten Sie Ihre Heimat, den Niederrhein, und speziell den Niederrheiner vorstellen. Wie ist der denn so?
Verhasselt Der Niederrheiner an sich ist ein „Assoziations-Prakesierer“. Beim Erzählen kommt er von Höcksken op Stöcksken, beim „Prakesieren“ spinnt er auch schon mal ein bißchen rum, spricht mit sich selbst und hat quere Gedanken. Für den Niederrheiner ist nicht die große Politik das Wichtige, sondern die kleine „Politik des Lebens“ mit den bedeutenden Fragen: Wer is jegestorben? Wer kann mir mal die Küch streichen? Wat gibbet zu essen?
Verstehen Sie sich als Entwicklungshelfer für den Niederrhein?
Verhasselt Wenn man jemanden so bezeichnen könnte, dann doch eher Altmeister Hanns Dieter Hüsch. Mein Anliegen ist es lediglich, die Niederrhein-Mentalität für ganz Deutschland weiter lebendig zu halten. Ich bin in Straelen geboren. In meiner Jugend habe ich auch durch meine drei frommen Tanten jede Menge gelebten Niederrhein erfahren. Das Erlebte war oftmals unfreiwillig so komisch, dass es sich lohnt, weiter erzählt zu werden.
Und die Geschichten von früher haben Sie sich alle gemerkt?
Verhasselt So ungefähr. Seit fünf Jahren habe ich alle Anekdoten gesammelt und nun daraus ein Stück geschrieben. Geplant ist auch eine Fortsetzung, denn der niederrheinische Geschichtenfundus geht weit über die aktuellen 100 Minuten hinaus. Am Ende meines Stücks werden die Zuschauer feststellen: „Überall ist ein Stücksken Niederrhein - selbst hier!“ Man muss nur die Ohren und Augen offen halten, und schon eröffnet sich der gesamte Mikrokosmos zwischen Kirche und Kneipe, zwischen Bohnensuppe und Budding.
Gibt es Niederrheinisch als eigene Sprache?
Verhasselt Niederrheinisch ist eher eine Mentalität als eine Sprache. Natürlich gibt es regionale Sprachfärbungen zwischen Lobberich und Dinslaken, zwischen Kleve und Langenfeld. Das sind die Dialekte. Aber mit sprachwissenschaftlichen Untersuchungen hat es der Niederrheiner nicht. Niederrheinisch drückt sich in der Art des Denkens und Fühlens aus.
Aber man versteht Sie auch anderenorts?
Verhasselt Aber ja. Manche Zuschauer denken, ich spreche Platt. Das ist nicht so, das kann ich auch gar nicht. Und wenn, wäre ich wahrscheinlich niemals beim Radio gelandet. Ich bin nicht nur am Niederrhein, sondern auch in München und Hamburg zu verstehen, also grammatikalisch. Ich lade die Zuschauer meines Kabarettstücks ein, die niederrheinische Mentalität kennenzulernen und in den 100 Minuten „mal eben zu mir na Haus' zu kommen“.
Kabarett „Machen Sie et juut“ mit Stefan Verhasselt, Freitag, 22. Februar, 20 Uhr, „Schaustall“; Karten unter Telefon 794 926.
...und der Mensch kommt vom Finanzamt, und seine Hobby ist Quittungen sammeln. Noch Fragen? Eigentlich ist dem ja auch gar nichts mehr hinzuzufügen. Außer, eventuell, dass er die erotische Ausstrahlung einer menschgewordenen Büroklammer besitzt und seine sympathischen kleinen Zwangsneurosen ihn stetig davon abzuhalten versuchen, „die Menschen“ auf seine Art mit ihrem ärgsten Feind, dem Finanzamt, zu versöhnen“. Allerdings bleibt er selten lange bei diesem, seinem Thema, denn: Herr Heuser fühlt sich eigentlich zu Höherem berufen, und der Sprung weg von der Werbekostenpauschale hin zur großen Weltpolitik ist für ihn, einem Mann von Welt, nur ein ganz kleiner. Sein Äußeres erinnert ein wenig an einen billigen Trickbetrüger aus einem schlecht nachgespieltem Spot aus: „Vorsicht Falle“. Dennoch legt der hinter der Maske steckende Kabarettist Gernot Voltz eine brilliante Vita aufs Papier. Als Mitbegründer und Ensemblemitglied des legendären Pink Pantheon ist er ein alter Hase im Geschäft und steckt unter anderem als Autor hinter so ruhmesschwangeren Namen wie Jürgen Becker, Wilfried Schmickler, Kalle Pohl und Götz Alsmann. Zurzeit lebt er mit seinen drei Kindern in Bonn und leistet somit seinen ganz persönlichen Beitrag zum Kampf gegen die Rentenmisere.
Speijbl + Hurvinek „Das Beste von Speijbl + Hurvinek“ Programm für große Leute 15.02.08
Die magisch anmutende und humorvolle Puppenshow aus dem tschechischen Prag fasziniert jegliches Publikum und sorgt für anhaltende Beifallstiraden auf allen Bühnen bei großen und kleinen Menschen. Die Hauptfiguren Speijbl, Hurvinek, Manicka und Frau Katharina, aus der Goldenen Stadt sind kleine Leute, die auf der ganzen Welt zu wahrhaft großen Stars heranwuchsen. Wie der Wein zur Toskana, die Mönche zu Tibet und der Karneval zu Köln, so ist die Geburtsstätte dieses besonderen Puppenspiels in Prag zu suchen und zu finden. Und es verwundert den Zuschauer nur wenig, dass ausgefeilte Bühnentechnik, Perfektion in der Führung der Marionetten und liebevoll gestaltete Bühnenbilder es vermögen den hölzernen Kerlen Leben, Persönlichkeit und Humor einzuflößen. Mehr als 80 Jahre zählt Vater Speijbl schon und auch sein Sohn Hurvinek hat mit knappen 70 Lenzen das Verfallsdatum knapp überschritten, aber Spiel bleibt Spiel und in der Fantasie seiner Macher bleibt er somit das ewige Kind und treibt mit seiner - zum Markenzeichen gewordener - Frage: „Vattiii, was ist das eigentlich, Liebääääää?“ seinen zur Geduld verdammten Vater auf eine harte Probe, die mit spitzfindiger Zunge beantwortet den großen Leuten einen geistreichen und spritzigen Abend zu werden versprecht.
Stefan Verhasselt „Machen Sie et juut“ – Das Niederrhein-Kabarett 15.02.08
Männer werden schon erklärt. Frauen auch. Politik und Weltgeschehen sowieso. Bei Stefan Verhasselt gibt’s dafür mal was neues, nämlich „kabarettistisches Prakesieren“ Wer jetzt nicht wirklich weiß was das ist, egal, denn wenn man schon alles wüsste müsste man ja nicht mehr kommen. Nur soviel vorab. So wie sich unser hochgeschätzter Dauergastkabarettist Konrad Beikircher väterlich und würdevoll dem Rheinland annahm, konzentriert sich der Herr Verhasselt auf das etwas stiefmütterlich anmutende, aber nicht weniger spleenige Gebiet des Niederrheins. Und hier geht es dann ganz konkret um den klüngeligen Mikro-Kosmos zwischen Kirche und Kneipe, Bohnensuppe und Pudding. Fremdwörter werden ständig und allzu gerne verniederrheinert!“ Das fängt bei Napoleon an und hört bei Budding mit Haut auf. So, neugierig auf mehr Spiel, Spaß und Spannung? Gut, denn 100 Minuten Anekdoten und Geschichten weiß der Herr anzubieten und damit’s nicht langweilig wird ist das ganze Programm durchzogen von Ausschnitten aus des Künstlers Radiosendungen, Hörergrüßen, Werbung, Nachrichten und Kommentaren. Und alles schön zusammen gemischt. Quasi wie „Möhren Unternander“
"Harmony Central" Termin am 16.2. im SchauPLATZ wird verlegt! 11.02.08
Leider wird folgende Veranstaltung im Schauplatzjetzt nicht statt finden, sondern wird auf den 12.12.2008 verlegt.
Harmony Central - „Vocal X-treme“ - Schauplatz
ENTFÄLLT AM 16.2. UND WIRD AUF DEN 12.12.2008 VERLEGT
Für seine aktuelle Deutschland-Diagnose bringt sich Arnulf Rating diesmal kompetente medizinische Unterstützung mit. Schwester Hedwig, die resolute „Grand Dame“ für alle Kassen, kennt sich bestens aus und weiß mit ihrem Domina-ähnlichen Charme schnell zu überzeugen. Wenn einer etwas zum Pflegezustand dieses Landes sagen kann, dann sie! Etwas verängstigt, registriert der geschätzte Gast schnell, dass die Frau durchblickt - dank ihrer langjährigen Erfahrung in der Praxis und der Kenntnis ihrer Patienten vom einfachen AOK-Mitglied bis zu Größen aus Politik und Wirtschaft. Gleichsam krönt sie sich selbst gern zur Super-Nanny der Nation. Nach wahrhaft 30 Jahren kabarettistischer Sprechstunden in Deutschland stellt Arnulf Rating fest, dass einige Leiden im Land doch eher chronischer Natur zu sein scheinen, da auch nach der 56. Gesundheitsreform noch erheblicher Therapiebedarf besteht. Deutschland – gibt es da nicht auch etwas von ratiopharm? Nein, leider nicht. Daher sollte sich das Publikum übergangsweise von Dr. Rating und Schwester Hedwig zu alt bewährten Hausmittelchen wie mentalen Lockerungsübungen und einer erschütternden Zwerchfelltherapie verleiten lassen.
Feiermarathon im Schauplatz: Möhneball + Zochparty 17.01.08
Möhneball 31. Januar, 14:11 Uhr, € 5,–
Zochparty: Party im Foyer + Livemusik der Jim Button’s auf dem Vorplatz 2. Februar, 17:11 Uhr, € 5,–
1 x Zahlen, 2 x Feiern! Die Eintrittskarte ist für beide Veranstaltungen gültig!
Helau heißt es zu Karneval selbstverständlich auch im Schauplatz. Die hauseigene Gastronomie veranstaltet einen kleinen Feiermarathon: Los geht die rheinische Sause am Altweiberdonnerstag ab 14:11 Uhr mit dem Möhneball, wenn junggebliebenes Feiervolk und junge Karnevalisten bei entsprechender Musik die Kostümierungen auf Tanztauglichkeit überprüfen können. Nach dem Straßenkarneval können sich die Narren also im neu renovierten Foyer tüchtig aufwärmen. Und selbstverständlich sind auch die Herren der Schöpfung auf dem Möhneball sehr gerne gesehene Gäste.
Samstag beginnt mit dem Ende des Karnevalszugs ab 17:11 Uhr die Zochparty, und dann ist der Schauplatz der genau richtige Ort, um bei entsprechender Stimmungsmusik mit der Ausbeute des Karnevalszugs zu prahlen. Zum Auftakt der Veranstaltung werden die Lokalhelden der Jim Button’s live auf dem Schauplatz-Vorplatz aufspielen, später gibt es im schicken, neuen Foyer Partymusik. Die Eintrittskarte zu den saisonalen Feiern kosten € 5,– und gilt für beide Veranstaltungen. 1 x Zahlen, 2 x Feiern!
Oder sogar 3 x Feiern! Denn nach der Damensitzung der Prinzengarde am 19. Januar findet im Schauplatz ab circa 19:30 Uhr ein Tanzvergnügen bei freiem Eintritt statt.
Matthias „Biber“ Herrmann Rainbow Walker Tour 11.01.08
Sonntag, 20. Januar, Schaustall, € 11,—/8,—(erm.)
Der Junge mit der Mundharmonika hat nicht mehr mit dem Originalinterpreten der gleichlautenden Schlagerzeile der sechziger Jahre zu tun, als dass beide sich mit jugendlicher Abenteuerlust, besagter Mundharmonika und der Gitarre unterm Arm auf in die weite Welt machten um Großes zu erleben. Matthias Herrmann entstammt einer Musikerfamilie, die ihm nahezu keine Möglichkeit ließ, dem Ruf der Gene zu entkommen. Sein Großvater war Trompeter im Regiment des ersten Weltkrieges, seine Mutter spielt Klavier, Geige und Cello, sein Vater Akkordeon und Mundharmonika. Der ältere Bruder gründete Mitte der 60er- Jahre eine Beat Band. „Biber“ ist derart angetan, dass er fortan beschließt Gitarrist zu werden und im zarten Alter von 17 seine ersten Plattenaufnahmen macht.
Seine vielen Reisen und Erfahrungen ermöglichen ihm letztlich die Findung und Prägung seines ganz eigenen Stils. Mittlerweile gehört Matthias Herrmann zur Crème der europäischen Singer/Songwriter und Gitarristen, wenn man von akustischem Folk + Blues spricht. In seiner aktuellen „Rainbow Walker Tour“ würdigt er neben vielen eigenen Songs seine musikalischen Wurzeln: die tranceartigen Klagesänge der Altmeiser des Blues. Erst ein paar Monate sind vergangen, seit er uns mit der US-Songwriter Legende David Munyon im Schaustall beehrte, und die Liste derer, mit denen er bereits die Bühne teilte, liest sich wie ein Who’s Who der internationalen Folk- und Rockszene.
Schauplatz-Geschenkideen für Last Minute-Weihnachtsmänner 18.12.07
Mitunter ist die Angelegenheit mit den Weihnachtsgeschenken eine Schwierige: Man eilt etwa durch das überfüllte Zentrum der benachbarten Großstadt und kommt nicht weit, weil ohne das Deutsch/Niederländisch-Wörterbuch kaum etwas klappt. Wieso also nicht so: Entspannt geht es zum Vorverkauf im Schauplatz-Foyer, dort berät eine freundliche junge Dame und schon hat man prima Geschenke für Freunde und Familie.
Für den Kabarettfreund gibt es zum Beispiel einen Abend mit Arnulf Rating (9.2.) oder Matthias Deutschmann (16.3.), größere Kinder haben Spaß mit Oliver Pocher (5.9.), Sprachfetischisten freuen sich über Wiglaf Droste (7.3.), Nesthocker werden bei Volker Diefes Programm „Hotel Mama“ auf selbstständigen Kurs gebracht und A-capella-Verehrer lauschen Harmony Central (16.2.) oder Waschkraft (1.3.). Weitere Geschenkideen und das vollständige Programm der Schauplatz Langenfeld GmbH finden Sie im Internet unter www.schauplatz.de.
Verkauf von Eintrittskarten, Gutscheinen und umfangreiche Beratung gibt es im Vorverkauf im Schauplatz-Foyer montags bis freitags zwischen 15:00 und 18:30 Uhr sowie samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr. Telefonisch erreichen Sie den Vorverkauf unter 02173 794926.
„Let me entertain you“, könnte einst die Überschrift seines Nachrufs bilden, wenn der Mann sich nicht dem deutschsprachigen Liedgut verschrieben hätte. Mittlerweile Programm ist sein trockener Witz, gepaart mit einer ausgeprägten charismatischen Wortakrobatik, die immer wieder die Lust an intelligentem Wortgeplänkel aufleben lässt. „Götzi-Mausi“ (wie seine WG-Mitstreiterin Christine Westermann in herzlich und aufrichtig nennt) — mit der zum Markenzeichen erkorenen schwarzen „Drei Wetter Taft! Perfekter Halt und“- Tolle — prägt sich selbst am liebsten durch sein leicht liebenswert-selbstgefälliges Erscheinungsbild und erinnert charmant an alte Showgrößen wie Peter Frankenfeld und Hans Joachim Kuhlenkampf.
Doch bei all seinen selbst- und darstellerischen Exkursen, als Moderator, Show- und Rundfunkstar ist der quirlige Hornbrillenträger vor allem ein genialer Musiker. Als brillanter Pianist hat sich Götz Alsmann selbst eine musikalische Nische erschaffen, die es ihm vergönnt zwei seiner absoluten Lieblingsstilrichtungen in Tönen miteinander zu vereinen und seine Leidenschaft in der Geburtsstunde des Jazzschlagers auszuleben. So stellt auch sein neuestes Bühnenprogramm eine Hommage an die letz veröffentlichte CD „Mein Geheimnis“ dar, die eindringlich traditionelle Kompositionen der 50er- und 60er- Jahre in Form eingängiger Arrangements im Mambo-, Swing- und Jazz-Gewand kleidet. Kurzum: ein Abend zum Ergötzen!
Die Gastronomie des Schauplatz möchte am 31. Oktober ab 21:00 Uhr mit einer schrecklich-schönen Halloween-Party im Schauplatz den amüsierwilligen Menschen das Gruseln lehren. Für feierfreudige Druiden, Hexen, Vampire und andere Spukgesellen wird das schicke, neue Schauplatz-Foyer im Lounge-Stil an Halloween die erste Adresse sein. Für höllisch viel Freude auf der Tanzfläche werden 80er Jahre-Klänge und das beste aus den Charts sorgen, und für diesmal gilt sogar: Das Leben ist doch ein Wunschkonzert!
Denn das DJ-Team wird versuchen selbst dem abenteuerlichsten Musikwunsch nachzukommen. Und wer keine Zeit hatte, sich zu Hause in eine Schauergestalt zu verwandeln, auch dem bietet der Schauplatz Hilfe: Denn eine Visagistin bietet gratis an, sich Tarantino-würdige Einschuss-Wunden und andere halloweeneske Masken zu schminken. Der Eintritt fürs Gruselvergnügen wird 5,– € kosten.
Jahrzehntelang schon grübeln die Hochgelehrten, was einen Menschen mehr beeinflusst in seiner Entwicklung: die Umwelt oder die per DNA und DNS erbarmungslos in die frühembryonale Entwicklung hineingedrängten Gene. Im Falle von Anka spielt das wohl keine allzu große Rolle, denn Pöttchen und Deckelchen fanden sich jeck und doll an einem Karnevalssonntag im närrisch-rheinischen Bonn, als klein Anka das kamellengetrübte Licht der fünften Jahreszeit erblickte. Doch dem nicht genug, denn eine schunkelnde Krankenschwester setzt dem noch so unschuldigen kleinen Mädchen just ein XXXS Narrenkäppchen auf, bevor Mama Zink ihr Jüngstes mit einem dreifachen Alaaf in der jecken domnahen Stadt begrüßen konnte.
Dennoch versuchte Anka , inellektuell und hochbegabt, lange gegen ihre ureigenste Bestimmung anzukämpfen. Doch als die frisch diplomierte Soziologin feststellen musste, dass ihre Vorlesungen nur einen so großen Zulauf genossen, weil ganze Heerscharen von geisteswissenschaftlichen Akademikeranwärtern regelmäßig vor Lachen unter die hochheiligen Universitätsbänke rutschten, ergab sie sich endlich ihrem Talent und unterzog sich, immer unter der Aufsicht der berühmt-berüchtigten Kommödchen Prinzipalin Lore Lorentz, einer ordentlichen kabarettistischen Zweitausbildung. Längst ist sie zur intellektuellen Diva der deutschen Humoristen gewandelt und beglückt mit ihrer charmanten, eleganten Art nun endlich den heimischen Schaustall mit ihrem sechsten Soloprogramm der alltäglichen kleinen und größeren Begebenheiten.
FLORIAN SCHROEDER »Auf Ochsentour« 12.10.07
26.11. Live-Programm „Auf Ochsentour!“ am 26.11. im Schaustall
Es ist nicht leicht, in diesen Tagen Schroeder zu heißen. Und sich mit "oe" schreiben, hilft auch nicht wirklich. Erst recht nicht, wenn Du Mitte zwanzig bist und auf Kommando auch noch so klingen kannst wie Schröder. Aber Schroeder tut, was Schröder nicht tut: Er lässt sich vor keinen Karren spannen, außer vor den eigenen. Und den zieht er durch die ups and downs des Landes: spricht über die letzten Tage der SPD, beweist am eigenen Leib, dass es auch Spaß machen kann, wenn die Kasse den Therapeuten nicht mehr übernimmt, analysiert sich und das Publikum gnadenlos, denn wenn wir schon untergehen, wollen wir wenigstens wissen, mit wem. Als ordentlicher Student zeigt er, dass es gut ist, dass die Unis so unordentlich sind wie sie sind, weil sonst keine Zeit mehr bliebe, um den Taxischein zu machen. Das wäre blöd. Florian Schroeder hat ihn nicht gemacht. Das ist noch blöder. Deshalb ist er jetzt "Auf Ochsentour".
Johann König eskaliert im Schauplatz 25.09.07
Wer Johann König nicht kennt, stolpert zunächst über seine Männer-atypische, weinerlich hohe Stimme. Unwillkürlich räuspert man sich, in der Hoffnung, den etwaigen Frosch aus des Künstlers Hals gleich mit zu befreien. Doch die Stimme gehört zum Programm, und die ist — wie der Titel schon verrät — eben eskaliert. Mit extrem reduzierter Bühnenaktion präsentiert König sich in gewohnter Selbstironie und kokettiert mit seinem Künstlerdasein: mal melancholisch, mal selbstverliebt. Scheinbar hilflos und wirklichkeitsfremd trägt er Erkenntnisse des Alltags und seine schrägen, tollkühnen Lieder vor und begrüßt auch in seinem neuen Programm Bruder Horst-Kevin, Helmut aus Peru und die blinde Taube. Ob es die Darstellung des ewigen Loosers ist, den jeder in sich kennt (ob er sich nun dazu bekennt oder nicht) oder warum sonst Johann König es schafft, das Publikum so zu begeistern, bleibt die Frage. Aber die stets ausverkauften Häuser und wir geben ihm recht: Der König ist Kaiser – auch am 28. September ab 20:00 Uhr im Langenfelder Schauplatz.
Johann König „Johann König eskaliert“ Kabarett Freitag, 28. September, 20:00 Uhr, Schauplatz, € 18,-/15,- erm.
Stunk unplugged - Tour 2007 mit Ensemblemitgliedern der Kölner Stunksitzung 08.09.07
können die eigentlich nicht anders? Sind die sich fies vor allem was nicht ein „Stunk“ ist? Haben die denn gar kein zu Hause mehr? Man möchte doch eigentlich meinen, dass so eine Stunksitzungssession - dabei handelt es sich immerhin nicht nur um die närrische Zeit von Altweiber bis Aschermittwoch, sondern um 45 Vorstellungen plus einer Probenzeit, die in aller Regel schon im spätsommerlichen September beginnt - ausreichen mag, dass die Herrschaften sich allmählich mal so richtig auf den Kappes gehen.
Aber weit gefehlt. Schnell kommt nach einer kurzen Entspannungsphase von gefühlten vier bis fünf Tagen schon wieder die Sehnsucht auf, Ideen werden geboren, Ehemalige wie Wolfgang Nitschke(einmal Stunker immer Stunker) melden sich schüchtern, aus ihren Soloprogrammen entsprungen, zu Wort, und flugs zieht die ganze Truppe einfach mal raus aus der Stadt und beglückt mit ihrer „schöner als Sommer-Strand und Sauerkirschen Tour“ all diejenigen, die genauso hibbelig auf ihren - mit kleinen Narrenkäppchen verzierten - Gartenstühlen rumrutschen, sechs Monate alte Kamellen aus ihren Inlays pulen und ihr Glück nicht fassen können, einen kleinen glücklichen Moment lang, die gefühlte schönste Jahreszeit mit der kalendarischen in Einklang zu bringen. Alternativkarnevalistische Glanzlichter aus 23 Jahren Stunksitzung. Na... wer hat denn nicht als Kind mal heimlich im August eine Weihnachtsplatte gehört?
Das unerquickliche Ende der WM steckt vielen noch in den Knochen. Sprüche wie „Das Spiel dauert 90 Minuten“ und der „Ball ist rund“ sind noch präsent. Schmerzlich aber mussten wir lernen: Das Spiel dauert oft auch länger. Aber der Ball ist rund. Und der Deutsche? Der sei an sich eckig. Das zumindest behauptete Andreas Rebers in seinem letzten Programm. Ob dieser gewagten Aussage sind wir natürlich gespannt, was er uns dieses Mal aus seiner Sichtweise erklären möchte. In seinem neuen Programm „Ziemlich dicht“ gilt der Welt 2.0 sein Hauptaugenmerk. Web 2.0, Telefon 2.0, Menschen 2.0: Egal, Hauptsache vernetzt.
Und dabei ist es auch nicht von Bedeutung, wozu man sich überhaupt zusammen tut. Manchmal reicht als Gemeinsamkeit auch die Farbe der Unterhose. Doch dies geschieht in einer Schnelligkeit, der sich der gemeine Mensch eher mit Langsamkeit nähern sollte, um überhaupt noch etwas zu verstehen. Wenn Sie auch manchmal vom ständigen Downloaden überfordert sind und müde, ständig nur die Hotline abzukriegen, lassen Sie sich vom heimlichen König der Volksmusik beraten. Der präsentiert uns am 21. September im Schaustall ein musikalisches Kabarettprogramm über den rasenden Stillstand in den Netzen und Herzen.
„Die Prinzessin auf der Erbse“ Lille Kartofler Figurentheater 08.09.07
Kindertheater - Mittwoch, 19. September, 15:00 Uhr, € 4,–/3,– erm., für Kinder ab drei Jahren
Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten, aber es sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Nun reiste er die ganze Welt umher, um eine solche zu finden, aber überall stand etwas im Wege. Prinzessinnen waren schon genug da, aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren, dahinter konnte er nicht kommen, immer war etwas da, was nicht stimmte. Deswegen wird er Prinz am 19. September um 15:00 Uhr im Langenfelder Schauplatz auf Brautschau gehen. Das Puppenspiel folgt dem Märchen des dänischen Poeten H. C. Andersen, setzt aber in der Inszenierung, in der Ausgestaltung der Figuren, in dem Ausspielen der Szenen eigene interpretierende Akzente.
Der Konflikt von Schein und Sein, der den Kern des Märchens bildet, wird bildhaft deutlich von den Puppen vorgelebt - bis zuletzt das Prinzeßchen, das mit ihrer ärmlichen Erscheinung und ihrer lebensfrohen unbekümmerten Art so gar nicht zur eleganten Aufgeblasenheit, Griesgrämigkeit und Enge des Hofstaates paßt, nach bestandener Prüfung mit der einen Erbse unter den zwanzig Matratzen, Decken und Kissen, Ihren Prinzen heiraten darf... Die Prinzessin liegt in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Stadtbücherei Langenfeld im Schauplatz auf der Erbse.
Feriensport für Kinder 06.09.07
Wer hat Lust in den Herbstferien durch den Wald zu toben oder in der Halle Trampolin zu springen? Es gibt noch freie Plätze im gemeinschaftlichen Herbstferien-Sportprogramm der SGL, der Stadt Langenfeld und des Stadtsportverbandes. Alle Kinder und Jugendlichen bis 12 Jahre, die Lust und Zeit haben sich zu bewegen, können sich ab sofort an der Rezeption im SGL-Bewegungszentrum (Langforter Straße 72) anmelden! Ob Waldprojekt, Showdance, Wasserspaß, Ballprojekt, Selbstbehauptung und –verteidigung oder eine Mischung aus verschiedenen Sportarten im Projekt „KIBS - alles dabei - eine Schnupperwoche“ – für jeden Geschmack ist etwas dabei! Weitere Informationen gibt es an der SGL- Rezeption. Das Angebot richtet sich an SGL–Mitglieder sowie an Nichtmitglieder, auch Freunde können gerne teilnehmen!
Longhorns bitten Frankfurt Red Cocks zum Saisonfinale 06.09.07
Die Langenfeld Longhorns (10-0-2) erwarten zum letzten Heimspiel der Saison in der 2. Bundesliga Nord die Red Cocks aus Frankfurt/Oder (Kick Off 16 Uhr, Jahnstadion). Und obwohl die Vorzeichen dieser Partie eigentlich eine klare Sprache für die Longhorns sprechen, rechnen diese mit einem unerbittlichen Kampf der Red Cocks (4-0-9), denn für sie geht es in dieser einen Partie noch einmal um alles.
Haben die Oderstädter doch nur noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt, wenn sie ihre letzte Partie gegen die Longhorns für sich entscheiden. Und selbst dann müssen sie darauf hoffen, dass die Berlin Rebels ihre noch ausstehenden Spiele (in Troisdorf und Hamburg) verlieren. Dennoch, da sind sich die Longhorns-Verantwortlichen sicher, wird der Aufsteiger alles geben, um diese kleine Chance zu wahren.
Bereits am vergangenen Wochenende konnten sie sich bei den Troisdorf Jets mit 17:0 durchsetzen und so noch einmal Hoffnung schöpfen und sich auf den vorletzten Platz schieben. Große moralische Kraft verleiht ihnen auch der 24:16-Sieg über die Düsseldorf Panther aus der Woche davor. So machten die Frankfurter es den Horns bereits im Hinspiel anfangs sehr schwer, bevor die Langenfelder letztlich mit 38:17 die Oberhand behalten konnten.
Die Longhorns hoffen, dass sie dem Frankfurter Ansturm gewappnet sind, denn unter anderem konnte Defense-Stütze Aaron Brown bedingt durch einen grippalen Infekt bislang nicht am Training teilnehmen. Die Longhorns möchten ihren Fans freilich einen würdigen Abschluss der besten Saisonleistung seit Vereinsbestehen geben und den elften Sieg einfahren. Hoffnung auf die Meisterschaft besteht im Lager der Horns kaum mehr, geht man dort nicht davon aus, dass die Hamburg Eagles gegen Weyhe (diese Woche) oder gegen die Berlin Rebels (16.9.) noch stolpern werden.
Devils holen Pflichtsieg gegen Aachen 05.09.07
Am Sonntag besiegten die SG Langenfeld Devils den RSC Aachen souverän mit 8:4 (2:0, 3:2, 3:2) und kommen somit dem Aufstieg ein weiteres Stückchen näher.
Die Rollenverteilung schien im Vorfeld klar, denn Langenfeld (2. Platz) empfing den Tabellenletzten. Umso mehr verwunderte das ebenso beherzte wie muntere Aufspielen der Gäste zu Beginn der Partie. Die Langenfelder hatten große Mühen das Spiel in den Griff zu bekommen. Erst nach 10 Minuten behaupteten die Teufel mehr Spielanteile für sich. Prompt folgte die Belohnung durch Tore von Giacomo Cannoni (Vorlage: Tommi Melkko) und Kay Braun (Vorlage: Markus Kruber) in der 11. und 12. Spielminute. Bis zum Ende des Drittels blieben die Devils überlegen, konnten jedoch keine der vielen weiteren Chancen verwerten. Im zweiten Abschnitt ließ Langenfeld die Zügel etwas lockerer und wurde umgehend dafür bestraft.
Aachen kam im Doppelpack zunächst zum Anschluss (22.Min.) und dann zum Ausgleich (23.Min). Es brauchte wieder 10 Minuten bis die Teufel erneut das Ruder Übernahmen. In der 32. Minute erzielte Jost Henke auf Vorlage von Braun das 3:2, ehe David Jener den Pass von Kludig zum 4:2 verwertete. Cannonis zweiter Treffer an diesem Abenden erhöhte die Führung der Devils auf 5:2. Gegen Ende des 2. Drittels war die Überlegenheit der Langenfelder in jeder Situation deutlich sichtbar.
Zu oft scheiterten die Teufel jedoch an sich selbst, indem Chancen leichtfertig vergeben wurden. Im Schlussabschnitt zeigten die Devils etwas zu viel Eifer in der Torjagt. Mit offenem Visier wurde die Defensivarbeit im Spiel der Langenfelder vernachlässigt. So gab es viele weitere Torchancen der Teufel zu bestaunen. Die Trefferquote war jedoch stark ausbaufähig. Aachen nutzte die freigewordenen Räume, deshalb ging auch das letzte Drittel „nur“ mit 3:2 an Langenfeld. Für die Devils trafen im 3. Drittel Kay Braun, Markus Kruber und Dominic Gladbach, der ein gelungenes Comeback nach langer Verletzungspause feierte. In einem insgesamt sehr fairen Spiel fand der Trainer der Devils nur wenig Grund zur Beanstandung.
Wenn Langenfeld auch nicht brilliert hat, so kann die Leistung doch als solide beschrieben werden. Der Sieg der Teufel war zu keiner Zeit ernsthaft gefährdet, so geht man guter Dinge in das Rückspiel, das schon in einer Woche stattfindet.
Langenfeld Longhorns holen 10. Sieg gegen Berlin Rebels 05.09.07
Die Langenfeld Longhorns siegten gegen die Berlin Rebels bereits zum zehnten Mal in der laufenden Saison der 2. Bundesliga Nord. Mit 27:8 (7:0, 13:0, 7:0, 0:8) setzten sich die Longhorns gegen die Rebels klar durch. In der äußerst fair geführten Begegnung (nur 90 yards Strafen) hatten die Longhorns ihren Gegner stets im Griff. Mit knapp 390 yards in der Offense gegenüber 176 auf Berliner Seite wurde das Spiel recht eindeutig von den Horns bestimmt.
Der zehnte Saisonerfolg war Ergebnis einer geschlossenen Teamleistung. Dabei folgte einem munteren ersten Durchgang eine verflachte zweite Halbzeit der gastgebenden Longhorns. Nach dem ersten Berliner Drive, den man mit der Abgabe des Angriffsrechtes beenden musste, knüpfte der Longhorns-Quarterback Timothy Scheurich nahezu nahtlos an seine Leistung aus dem Spiel gegen die Jets an, als er Florian Zuber mit einem 94-yard-Pass zur 7:0-Führung bediente (PAT Christian Kirschner). Bereits im zweiten Quarter konnten die Longhorns ihre dritte Angriffssequenz per Pass von Scheurich auf Jens Walter über 16 yards zum 14:0 ausbauen (PAT Kirschner), nachdem Runningback Nico Hecker mit einem schönen Lauf über 42 yards die Gastgeber in eine gute Ausgangsposition bringen konnte.
Noch vor der Halbzeitpause war es dann Hecker, der seine gute Leistung mit einem Touchdown nach einem Lauf über 20 yards zum 20:0 (PAT Kirschner zu flach) krönte. Den nächsten Drive der Rebels konnte Passverteidiger Jayson Sessoyeff zwar mit einer Interception (abgefangener Pass) zwar abfangen, doch der anschließende Versuch der Longhorns-Offense, die Führung auszubauen, schlug fehl. Direkt nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit schlugen die Longhorns dann erneut, allerdings letztmalig zu. Mit einem Pass von Scheurich, der in Walter seinen Abnehmer nach 55 yards fand, legten sie den Grundstein für die 27:0-Führung, nachdem Scheurich erneut Walter über einen yard in der Endzone der Rebels per Pass in Szene setzte (PAT Kirschner). Von nun an, taten sich die Longhorns, wie die Rebels schwer, den Ball in entscheidendem Maße zu bewegen. Irgendwie schien die Luft raus.
Allerdings schlugen die Rebels zurück, als sie über 55 yards in zehn Spielzügen überbrückten und mit einem Lauf von Miles Brown über vier yards zum 27:8-Anschluss verkürzten (TPC von Jean-Jaques Hitthaler). Nach dem Spiel verabschiedeten die Longhorns Jayson Sessoyeff, der den Football-Helm für immer an den Nagel hängen wird und zurück in die USA kehrt. Die gleichauf liegenden Hamburg Eagles konnten sich zuhause gegen die Düsseldorf Panther mit 52:28 deutlich durchsetzen und so die Tabellenführung mitsamt Anwartschaft auf den Meistertitel vor den punktgleichen Longhorns verteidigen.
Die Horns dürfen freilich noch auf zwei Ausrutscher der Eagles hoffen (gegen Weyhe nächste Woche und gegen Berlin am 16.09.). Dagegen wird es im Abstiegskampf nach dem 17:0-Sieg der Frankfurt Red Cocks über die Troisdorf Jets noch einmal spannend, so dass die Longhorns sich auf ein heißes Saisonfinale am nächsten Samstag einstellen können, wenn die Red Cocks ihre Visitenkarte abgeben (Kick Off 16 Uhr, Jahnstadion).
Langenfeld Longhorns holen 10. Sieg gegen Berlin Rebels 05.09.07
Die Langenfeld Longhorns siegten gegen die Berlin Rebels bereits zum zehnten Mal in der laufenden Saison der 2. Bundesliga Nord. Mit 27:8 (7:0, 13:0, 7:0, 0:8) setzten sich die Longhorns gegen die Rebels klar durch. In der äußerst fair geführten Begegnung (nur 90 yards Strafen) hatten die Longhorns ihren Gegner stets im Griff. Mit knapp 390 yards in der Offense gegenüber 176 auf Berliner Seite wurde das Spiel recht eindeutig von den Horns bestimmt.
Der zehnte Saisonerfolg war Ergebnis einer geschlossenen Teamleistung. Dabei folgte einem munteren ersten Durchgang eine verflachte zweite Halbzeit der gastgebenden Longhorns. Nach dem ersten Berliner Drive, den man mit der Abgabe des Angriffsrechtes beenden musste, knüpfte der Longhorns-Quarterback Timothy Scheurich nahezu nahtlos an seine Leistung aus dem Spiel gegen die Jets an, als er Florian Zuber mit einem 94-yard-Pass zur 7:0-Führung bediente (PAT Christian Kirschner). Bereits im zweiten Quarter konnten die Longhorns ihre dritte Angriffssequenz per Pass von Scheurich auf Jens Walter über 16 yards zum 14:0 ausbauen (PAT Kirschner), nachdem Runningback Nico Hecker mit einem schönen Lauf über 42 yards die Gastgeber in eine gute Ausgangsposition bringen konnte.
Noch vor der Halbzeitpause war es dann Hecker, der seine gute Leistung mit einem Touchdown nach einem Lauf über 20 yards zum 20:0 (PAT Kirschner zu flach) krönte. Den nächsten Drive der Rebels konnte Passverteidiger Jayson Sessoyeff zwar mit einer Interception (abgefangener Pass) zwar abfangen, doch der anschließende Versuch der Longhorns-Offense, die Führung auszubauen, schlug fehl. Direkt nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit schlugen die Longhorns dann erneut, allerdings letztmalig zu. Mit einem Pass von Scheurich, der in Walter seinen Abnehmer nach 55 yards fand, legten sie den Grundstein für die 27:0-Führung, nachdem Scheurich erneut Walter über einen yard in der Endzone der Rebels per Pass in Szene setzte (PAT Kirschner). Von nun an, taten sich die Longhorns, wie die Rebels schwer, den Ball in entscheidendem Maße zu bewegen. Irgendwie schien die Luft raus.
Allerdings schlugen die Rebels zurück, als sie über 55 yards in zehn Spielzügen überbrückten und mit einem Lauf von Miles Brown über vier yards zum 27:8-Anschluss verkürzten (TPC von Jean-Jaques Hitthaler). Nach dem Spiel verabschiedeten die Longhorns Jayson Sessoyeff, der den Football-Helm für immer an den Nagel hängen wird und zurück in die USA kehrt. Die gleichauf liegenden Hamburg Eagles konnten sich zuhause gegen die Düsseldorf Panther mit 52:28 deutlich durchsetzen und so die Tabellenführung mitsamt Anwartschaft auf den Meistertitel vor den punktgleichen Longhorns verteidigen.
Die Horns dürfen freilich noch auf zwei Ausrutscher der Eagles hoffen (gegen Weyhe nächste Woche und gegen Berlin am 16.09.). Dagegen wird es im Abstiegskampf nach dem 17:0-Sieg der Frankfurt Red Cocks über die Troisdorf Jets noch einmal spannend, so dass die Longhorns sich auf ein heißes Saisonfinale am nächsten Samstag einstellen können, wenn die Red Cocks ihre Visitenkarte abgeben (Kick Off 16 Uhr, Jahnstadion).
Skaterhockey Damen SGL DEVILS 03 .09.07
Leider konnten die Skaterhockey Damen am vergangenen Wochenende ihre Chancen nicht nutzen. Mit nur einem von vier möglichen Punkten beendeten die Devils Damen das Wochenende. Um 11 Uhr legte die 1. Damen vor, auf der gegnerischen Seite standen die Holtenau Huskies, die am Tag zuvor eine beachtliche 3:1 Niederlage gegen Bochum erkämpfen konnte. Das Team aus Kiel war zwar mit nur sechs Feldspielerinnen angereist, aber von Beginn an mit dem Willen ausgestattet sich nicht unterkriegen zu lassen.
Die Langenfelderinnen hatten ihrerseits zur Vorgabe bekommen volles Tempo zu fahren, um den Gegnern schon von Beginn an alles abzuverlangen. Zunächst lief das Spiel auch gut für die Devils, Vanessa Hofer versenkte einen Distanzschuss unhaltbar im Tor der Huskies (8. Min.). Die Huskies ließen sich davon jedoch nicht unterkriegen und konterten in der 16. Minute zum Ausgleich. Auch in den folgenden beiden Dritteln zeigte sich, dass die Devils mit der defensiven und auf Konter ausgerichteten Spielweise der Huskies nicht zurecht kamen.
Immer wieder konnten die Gegner unachtsame Querpässe abfangen und auf das Langenfelder Tor stürmen, während die Devils vergeblich Schuss um Schuss abfeuerten und dabei meist die Gegner trafen. Nachdem die Huskies zwischenzeitlich in Führung gehen konnten, glichen die Langenfelderinnen im letzten Drittel noch einmal aus und gingen eine Minute später sogar in Führung (44. Min. Stefanie May, 45. Min. Jana Bagusat (Vorlage Vera Richter)). Diese Führung währte jedoch nur kurz: nun war es an den Huskies auszugleichen und wenig später wieder in Führung zu gehen. Jana Bagusat und Vera Richter brachten den Devils dann doch noch den Ausgleich und den 4:4 (1:1/0:1/3:2) Endstand, alles weitere Anstürmen auf das Tor der Huskies blieb jedoch vergebens.
Nun muss im Auswärtsspiel ein Sieg her, damit man dem letzten Platz entkommt und noch eine Hoffnung auf einen Play-Off-Platz erhalten kann. Auch bei den zweiten Damen lief es heute nicht rund. Mit dem Vorsatz angetreten, ein vernünftiges Spiel abzuliefern, ließ man sich im ersten Drittel komplett die Butter vom Brot nehmen. Ergebnis 1:5 für die Gäste aus Brakel. Schon nach 20 Sekunden musste Goalie Nina Heuser das erste Mal hinter sich greifen - so war das nicht geplant. Der Ausgleich von Stefanie Brinck (Vorlage Pina Meisel) in der 4. Minute ließ einmal erkennen, dass die Devils auch zum Hockeyspielen angetreten waren, der Rest des Drittels gehörte jedoch eindeutig den Gästen.
Im zweiten Drittel war endlich ein vernünftiges Stellungsspiel zu erkennen, was es den Gästen aus Brakel wesentlich erschwerte zu Torchancen zu kommen. Die Langenfelderinnen kassierten lediglich zwei weitere Tore. Nach der Hälfte der Zeit tauschte Nina Heuser mit Stefanie Hundt den Platz im Tor. Mit ihrem dritten Liga-Spiel überhaupt konnte der Langenfelder Neu-Goalie Hundt auf jeden Fall zufrieden sein. Auch wenn es im letzten Drittel nicht dazu reichte, selbst noch einmal den Ball im Tor zu versenken, blieb die Niederlage letztlich immerhin im einstelligen Bereich. Nicht zuletzt durch die verlässliche Leistung von Verteidigerin Fenja Giesler, die nach ihrem Jugendspiel gleich ins Trikot der Damen geschlüpft war.
Gegen das junge Team aus Brakel, das den Devils vor allem konditionell und läuferisch überlegen war, war heute einfach nicht mehr drin. Hätte man von Beginn an in ein konzentrierteres Stellungsspiel gefunden, wären wohl ein paar Tore zu verhindern gewesen, so jedoch ist nur zu bedauern, dass nicht ein paar der Torchancen der Devils ihren Weg ins Tor gefunden hatten. Das nächste Heimspiel hat die 2. Damen am 30.09.2007 um 16 Uhr gegen Kaarst. Die 1. Damen bestreitet am 6.10.2007 ihr letztes Ligaspiel in Kiel. Am 29.09.2007 steht zuvor jedoch noch das Pokal-Halbfinale in Menden an.
Dann wird hoffentlich auch wieder Mia Bagusat mit von der Partie sein, die bei dem gestrigen Spiel wegen eines Schulsport-Unfalls von der Bande aus zusehen musste.
Spielbericht SGL-Devils Jugend 03 .09.07
Gestern fand ein Ligaspiel der 2. Jugendliga West B statt, die SGL Devils trafen dabei auf den VT Zweibrücken. Durch die vielen Spiele, die heute in der Halle 1 das KAG ausgetragen wurden, war eine ungewöhnlich große Fangemeinde erschienen und die sollte nicht enttäuscht werden! Langenfeld zeigte als Tabellenfünfter keinerlei Respekt vor dem Drittplazierten. Nach bereits 18 (!) Sekunden klingelte es das erste Mal im Gästetor und wiederum 60 Sekunden später erhöhten die Devils sogar auf 2 : 0.
Das erste Drittel wurde in einem unglaublichen Tempo gespielt, bereits nach wenigen Minuten tobte das Publikum. Mit 6 : 3 schickten die Teufel Ihre frustrierten Gegner in die Kabine. Auch das zweite Drittel wurde sehr laufintensiv und kampfbetont gespielt. Im Minutentakt fielen die Tore auf beiden Seiten, die gegenerischen Sturmreihen schenkten sich nichts. Den Zuschauern wurde ein hinreissendes Kampfspiel geboten, das Mitteldrittel wurde ebenfalls gewonnen, diesmal mit 5 : 4. Unter donnerndem Applaus stürmten die Devils in das Schlußdrittel und überrannten ihre Gegenspieler förmlich.
Wieder schlug es nach nur 20 Sekunden Spielzeit bei den Gästen ein. Mit Tempodribblings, klugem Kurzpassspiel und knallharten Distanzschüssen wurden die Zweibrücker schwindelig gespielt, das Drittel endete 6 : 1. Mit einem - auch in dieser Höhe verdienten - Endresultat von 17 : 8 zeigte sich auch Trainer Giacomo Cannoni hoch zufrieden mit der Leistung seiner Jungs. In der Tabelle bleibt Langenfeld vorerst auf dem 5. Rang, schließt aber punktemäßig wieder zur Spitzengruppe auf.
Torschützen: Dominic Schwarz (8)!!, Lennart Eich (3), André Schmitz (2), Timo Charwat, Aron Küppers, Marc-André Grefen und Felix Steboy (je 1).
Jeden Morgen unter der Dusche freut sich die Autorin über die jeweilige Comedy-Einlage auf 1LIVE. Mag die auch nicht immer gleich gut sein, reicht es doch stets, um den allmorgendlichen Muffkopf zu vertreiben. Doch nicht alle Hörer sind gleichermaßen amüsiert, vor allem Betroffene reagieren bisweilen gar gegenteilig. So fand es Lukas Podolski (im Folgenden liebevoll Poldi genannt) wenig witzig, in der WDR-Satire als „Fußball-Prolet“ dargestellt zu werden. Mittlerweile hat sich der Streit gelegt, zum Glück, und Stimmen-Imitator Jan Rainer Böhmermann erzählt den Hörern weiter aus Poldis geheimen Tagebuch. Darin: Erfahrungen mit Schweini, also Basti ne, Totti Frings und dem Rest der Fußballer-Welt.
Und damit geht 1LIVE jetzt auch auf Comedy-Tour. So begibt sich Böhmermann mit seiner Show „Lukas’ Auswärtsspiel“ auf die Bretter die die Welt bedeuten, also in den Schauplatz (6.9.). Hier erfahren wir hoffentlich etwas über Poldis Zeitvertreib zwischen WM und EM. Und ob er eins mit dem nassen Handtuch bekommen hat, als Bayern die Meisterschaft vergeigte.
Norbert Alich + Lioba Albus „Was Gott getrennt hat, kann der Mensch nicht binden“ 03 .09.07
Lioba Albus und Norbert Alich verlassen am 8. September im Schaustall den Kuschelkurs und machen Schluss mit halbherzigen Harmoniebekundungen. Dass das Leben kein Ponyhof ist, beweisen die beiden Kabarettinstanzen mit ihrem auf offener Bühne ausgetragenen Feindschaftsabend „Was Gott getrennt hat, kann der Mensch nicht binden“. Mit Alich und Albus treffen Welten aufeinander, die dereinst sogar Napoleon pietätvoll zu trennen wusste: Rheinland und Westfalen.
Das ständige Mentalmissverständnis vom westfälischen Kaltblut Mia Mittelötter (Albus) und dem rheinischen Gockel Hermann Schwaderlappen (Alich) alleine ist schon ein hoch explosiver Clash of Cultures. Aber diesem Eskalationspotenzial noch lange nicht genug, gehören die beiden hitzköpfigen Protagonisten zu zwei weiteren Gruppen, die man meistens tunlichst trennen sollte wie Hund und Katz: Männer und Frauen.
Die Herren werden altersmürbe und nix is wie immer. Die nörgelnde Rentnerband mit íhrem Obermuffanführer Häbbät ist in die Jahre gekommen und somit sogar ins Grübeln. Die katastrophengebeutelte Welt wächst den Herren über den Kopf. Wo ist das einzig ruhige Plätzken auf Erden, wo man selbigen noch unbeschadet hinhalten kann? Vielleicht sollten die Knebel-Mannen es mal mit Makramee oder Power Yoga in ihrer nächsten AWO- oder Caritasberatungsstelle probieren, um ihren arg durcheinandergerüttelten Bio-Rhythmus wieder in Einklang mit dem Zahn der Zeit zu bringen.
Denn ihre ureigensten Mittel der „flachschürfenden Annalüse“, jeglicher Gegenwartsproblematik auf den Leibe zu rücken, scheitern kläglich liebevoll und gekonnt unprofessionell. So kann sich also jeder, durch Nordic-Walking und Kohlenhydrat-Entzug gestählte 50+-Gast der neuen „Generation Gold“ entspannt mit einem Fläschken Powerrade zurücklehnen und betrachten, dass die Verfahrenen Vier dabei mit Sicherheit zu keinem Ergebnis kommen und sich somit übers eigene erworbene Seelenheil der Ulla Schmidt noch gerade entronnenen Frührentnergeneration „mit Kohle“ erfreuen.
Schlemmerparty im Schauplatz18.08.07
Fast schon Tradition ist die Schlemmerparty im Schauplatz, die Feinschmeckern die feine Gelegenheit gibt, die just auf der Langenfelder Schlemmermeile angefutterten Pfunde durch Tanzen wieder los zu werden. Ab 22:00 Uhr können am 25. August im schicken, neu gestalteten Schauplatz-Foyer (im Loungestil!) bei freiem Eintritt und angenehmer Musik aus dem Charts und Evergreens aus den 80er und 90er Jahren die kulinarischen Höhepunkto nach gusto verarbeitet werden.
„Fußball geht fremd“28.07.07
Schauplatz + Kom(m)ödchen treten für den guten Zweck Sonntag, 19.8., Anpfiff 12:00 Uhr
Seit nunmehr drei Jahren treffen im beschaulichen Langenfeld Sommers prominente Ballkünstler als Fußballformation „Vip Kick“ auf eine Publikumsmannschaft und bolzen für den guten Zweck. Zu den mutigen Freizeit-Beckhams der ersten Stunde gehören Kay Lorentz und Ensemble-Mitglieder des Düsseldorfer Kom(m)ödchen. Die Herren Freizeitsportler aus der großen Stadt zeigten sich begeistert und laden nun zum Auswärtsspiel: Gemeinsam mit dem Kom(m)ödchen Düsseldorf wird der Schauplatz Langenfeld am 19.8. ab 12:00 Uhr im Stadion der TURU 1880 Düsseldorf bei „Fußball geht fremd“ zu neuen Heldentaten auf dem Rasen laden. Alle Künstler spielen ohne Gage und im Rahmenprogramm gibt es eine Tombola mit durchaus attraktiven Gewinnen. Die Erlöse werden natürlich gespendet und zwar an Lichtblicke e.V. (www.lichtblicke.de) und Sag’s e.V.(www.sags-ev.de).
Eintritt: Euro 5,–, Kinder unter zwölf Jahren haben freien Eintritt Stadion der TURU Düsseldorf 1880, Feuerbachstraße 82, Düsseldorf Mit Manuel Andrack, den Basta Bolzern, Mark Britton, den Kom(m)ödchen Kickers, Dieter Nuhr, Piet Klocke, Johann König, der Telök, Martina Voss und anderen
Musik: Heavy Gummi
Kommentar: Sven-Ole Knuth (WM-Studio Mitte)
Ene mene muh und raus bist DUUUU07.06.07
Veranstaltung: Biggi Wanninger und Anne Rixmann „Zwei ist eine zuviel“
Endlich wieder Zickenkrieg, Einschmeichelndes und Lästereien vom Feinsten. Erfrischend viel Weibliches bietet, in diesem immer noch von zu vielen Männern dominierten Genre, das zweite „Solo - aber doch lieber zu zweit“ – Programm der langerfahrenen Kölner Stunksitzungspräsidentin Biggi Wanninger und ihrer besten norddeutschen „Immi“-Freundin und Bühnenkollegin Anne Rixmann. Äußerlich bedienen die beiden stimmlich hervorragend ausgebildeten Komikerinnen aller Klischees der evaresken Kritiker, denn ihre augenscheinlichen Gegensätze benutzen sie geschickt, um gleichgeschlechtliches Konkurrenzverhalten auf der Bühne perfekt in Szene zu setzen und zu bedienen. Dennoch, den hell-leuchtenden Schalk der Selbstironie im Nacken, darf nicht nur gelacht werden – und zwar über Frauen und Männer. Und als höchste Auszeichnung kollegialer Ehrerbietung kann das geübte Publikumsauge sogar ein altvertrautes Requisite auf der Bühne entdecken, welches das legendäre 3Gestirn Köln1 der Herren Schmickler, Nitschke, Kämmer den beiden kölschklüngeligen Lästerladies in Form eines applausgetränkten roten Samtvorhangs zur Verfügung gestellt hat.
Mit den Machern von L-Town Beatz07.06.07
Veranstaltung: Pänz machen Party III Kinder-und Jugenddisco
Rubrik: Tanzveranstaltung bis 15 Jahren
Freitag, 15. Juni, 18:00 bis 21:00 Uhr, Schaustall, € 2,- in Zusammenarbeit mit dem Langenfelder Kinderhaus
Warum hat sich Britney eine Glatze schneiden lassen, ist Snoop Dog wirklich in New York verhaftet worden, und was macht der neue Superstar? Alles Fragen, die während unserer dritten Pänz machen Party Disko bei Kaltgetränken, Popcorn und der neuesten Chartmusik diskutiert werden können. Viel Überraschendes und schweißtreibende Beats werden eure Geschwister neidvoll zu Hause schmollen lassen, denn heute geht’s mal nur um euch. Wie immer stehen der Schauplatz und das Kinderhaus euren Ideen offen und aufgeschlossen gegenüber. Also, macht eure eigene Party. Unter der Nummer -02173- 794 914 könnt ihr alle eure Wünsche, Ideen und Kritiken auf Band sprechen und wir werden versuchen alles in unsere Planung mit aufzunehmen. So, let’s dance... Übrigens, diesmal gibt’s Musik und Animation von professioneller Seite mit den Machern der fast schon legendären L-Town-Beatz-Events!
Mut proben07.06.07
Veranstaltung: Gottfried und Carracho Die Complizen
„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Hat nicht jeder eine Tante Anna- oder einen Onkel Peter, der diesen Spruch schon mal beim sonntäglichen Kaffeetrinken lauthals in die Welt geschmettert hat. Dennoch kann eingestanden werden, dass auch an den noch so plakativsten Sprüchen oftmals ein Fünkchen Wahrheit pappt? Je älter man wird, um so schwerer fällt es doch, liebgewonnene Gewohnheiten zu ändern. Halten wir nicht nur allzu gerne an unseren Macken und Ticks fest, obwohl das Leben ohne sie oftmals viel leichter wäre? In dieser Geschichte des Figurentheaters „Die Complizen“ geht es um Mut und das eigenen „Sich Mögen“. Als Kind erlernt, fällt es vielleicht auch dem erwachsenen Menschen leichter sozialvertäglich und tolerant zu sein. Gottfried und Carracho, eine Kröte und ein aus der Stadt verjagter Hund, lernen, was es heißt, sich so anzunehmen, wie man ist. Schmusig anschmiegsam sind die watteweichen Tischfiguren, die die Kinder mit auf Reisen nehmen und neben viel Spaß und Amüsement vielleicht fürs spätere „Hans sein“ auch noch was lernen lassen.
Robert Griess, 25.5., Schaustall, hat Sommergrippe / Denis Fischer am 26.5. im Flügelsaall24.05.07
Zwei Programmveränderungen für das kommende Wochenede hat die Schauplatz Langenfeld GmbH zu vermelden: Das für den 25.5. angekündigte Kabarettgastspiel von Robert Griess kann leider nicht stadtfinden, da der Künstler von einer hartnäckigen Sommergrippe heimgesucht wurde. Ein Ersatztermin steht dato noch nicht fest. Bereits erworbene Karten können am 25.5. an der Abendkasse im Schaustall oder im Kartenvorverkauf des Schauplatz montags bis freitags zwischen 15:00 und 18:30 Uhr sowie samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr gegen Bares getauscht werden.
Denis Fischer wird nicht im Wald stehen: Auch für die Veranstaltung am folgenden Tag, Samstag den 26.5., gibt es eine kleine Veränderung: Das im Rahmen der neanderland biennale und in Kooperation mit der Musikschule veranstaltete Konzert von Denis Fischer wird aufgrund der vorhergesagt turbulenten Wettersituation nicht auf der Grusellichtung, sondern zur Sicherheit des Publikums im Flügelsaal des Kulturzentrums stadtfinden. Trotz des veränderten Auftrittsortes darf das Publikum sich auf kleine und besondere Überaschungen im Rahmen der Veranstaltung freuen.
Zusatzaufführung des Theaterstücks "Leerzeit" der Blinklichter21.05.07
Auf Grund der hohen Nachfrage hat sich Frau Schafheutle von den Blinklichtern entschieden eine Zusatzvorstellung des Theater und Videoprojekts der Blinklichter "Leerzeit" am Montag dem 4. Juni im Schaustall zu geben.
"LEERZEIT - EIN STÜCK JUGENDLICHER LANGEWEILE" Ein Theater-Videoprojekt der Blinklichter Montag, 4. Juni, 19:00 Uhr, EUR 7,- / 4,-(erm.) SchauSTALL
Ließ Mariechen Mariechen ma’ riechen…08.05.07
Veranstaltung: Wolfgang Nitschke „Hauptsache Wind“ Rubrik: Kabarett Samstag, 12. Mai, 20:00 Uhr, Schaustall, € 13,—/10,—(erm.)
Ein Hoch auf die deutsche Sprache! Zum Erhalt derselben und ihrer archaischen lexikalischen Leckerbissen beginnt dieser kleine Bericht mit dem Wort „verhohnepiepeln“. Durch Derivation formen wir daraus „Verhohnepiepler“ und nach einer kleinen Komposition sehen wir „Politikerverhohnepiepler“. Das nämlich ist der werte Herr Nitschke nicht nur in seinem neuen Programm „Hauptsache Wind“. Und nicht nur Politiker werden beim Chefsatiriker allein durch ihre eigenen Zitate vorgeführt. Sämtliche öffentlich zur Schau gestellten Figuren, die dann auch noch meinen, ihren Sermon in literarische Formen bringen zu müssen, nimmt Nitschke vorlesenderweise aufs Korn. Und das ist derart unterhaltsam, dass man sich kaum entscheiden kann, wenn der Kabarettist das geneigte Publikum zwischen dem Buch von Daisy (Mosis Schoßhund) und dem neuesten Buch des Dalai Lama wählen lässt. Denn selbst der ist hier nicht mehr heilig. Und wie könnte man das auch erwarten: In einer Welt in der 80 Prozent der Deutschen nach Ostereiern suchen, die sie selbst versteckt haben?
Germany’s next top-book08.05.07
Veranstaltung: Tintenherz Burgtheater Bautzen nach einer Buchvorlage von Cornelia Funke Rubrik: Puppentheater ab 8 Jahren Sonntag, 13. Mai, 16:00 Uhr, Schauplatz, € 8,—/6,—(erm.)
Donnerstagabend. Während sich etwa 95 Prozent aller fernsehschauenden Teenies von Heidi Klum durch „Germany’s Next Topmodel“ führen lassen, gibt es da noch einen winzigen Teil, der sich in einer anderen Welt befindet, in der die größten Probleme weder abgebrochene Absätze, noch verlaufene Wimperntusche sind, sondern rüde Schurken und mystische Wesen. In so einer Welt befindet sich jeder, der die erste Seite von „Tintenherz“ aufgeschlagen hat. Die restlichen 95 Prozent werden ständig durch „kurze“ Werbepausen daran erinnert, wie lange ihr donnerstagabendliches Vergnügungsprogramm noch andauert. Ist man jedoch einmal in die Welt von Tintenherz eingetaucht, verliert der Leser leicht den Hang zur Realität und wird vom rasanten Geschehen der Geschichte mitgewirbelt. Oft muss allerdings die fiese Erfahrung gemacht werden, plötzlich zurück ins Leben gerissen zu werden. Und statt zu erfahren, ob der Feuerspucker es schafft aus der fremden Welt errettet zu werden, steht der bittere Realitäten-Alltag mit aller Macht wieder vor der Tür. Um diesem Jeden-Tag-Allerlei noch für ein paar Stunden zu entfliehen, bietet das Bautzener Puppenburgtheater die Möglichkeit, die fantastische Geschichte eines tapferen, jungen Mädchens, eines Buchbinders mit Zauberkräften, eines unheilvollen Verbrechers, Wesen aus fremden Welten und eines sagenumwobenen Buches hautnah zu verfolgen.
Manfred J.P. Dudek11.04.07
“Ja, Sie mich auch!“, Kabarett Freitag, 20. April, 20:00 Uhr, Schaustall, Euro 13,-/10,- erm.
In seinem 3. Soloprogramm nimmt Manfred J.P. Dudek wieder einmal "SIE" aufs Korn. Mit "Sie" meint er Sie, aber auch die "Sie" an der Seite eines Mannes. Kurzum, Geschichten aus dem Alltag eines Mannes, in dem er Mittelpunkt allen Seins ist. Zumindest glaubt er fest daran, und aus diesem Blickwinkel heraus schildert Manfred J.P. Dudek Erlebtes und Beobachtetes. In seinem dunklen Anzug wirkt er so angepasst und lieb. Und diesen Anzug trägt er den ganzen Abend. Als "großer Umzug" muss es schon gewertet werden, wenn er einmal sein Sakko öffnet oder gar auszieht. Viele seiner Geschichten haben einen hohen Wiedererkennungswert, und spiegelt satirisch den ganz normalen Wahnsinn des Alltags wieder. Manfred J.P. Dudek schildert die Erlebnisse eines Mannes im Supermarkt, aber auch welche Hindernisse beim Aufbau einer Schrankwand zu überwinden sind. Was eine volle Blase mit uns macht, und wie unterschiedlich die Wahrnehmung von Mann und Frau ist. Kurzum, "Ja, Sie mich auch" wird jedem, der es gesehen und gehört hat, neue Erkenntnisse bescheren. "Ja, Sie mich auch" betrachtet nicht nur die andere Seite, sondern betrachtet vieles auch aus einem schrägen Winkel. Und darum gilt, wer dieses Programm verpasst, darf sich anschließend nicht über seine Bildungslücke beschweren. Und wenn es dann doch einmal jemand wagt, ja dann "Ja, Sie mich auch"!
„Die große kleine Tiger-Reise – Das Musical nach Janosch“ 11.04.07
Cocomico-Theater Familienmusical Samstag, 21. April, 16:00 Uhr, Schauplatz, Euro 10,–/7,– erm.
Janosch wird 75! Zu diesem Anlass wird es bundesweit Ausstellungen geben, ab Herbst 2006 kommt ein Janosch - Kinofilm in die Lichtspielhäuser... Und passend zu Janoschs Ehrenjahr geht Cocomico mit der Wiederaufnahme seines erfolgreichen Musicals "Janoschs Große Kleine Tiger-Reise" auf Tournee. Das Erfolgsteam von "Bibi Blocksberg", "Benjamin Blümchen" und "Der Kleine Eisbär" (Marcell Gödde, Karl-Heinz March und Uwe Vogel) bringt die spannenden Abenteuer der Tigerente und ihren Freunden, passend zu Janoschs 75. Geburtstag, in Original - Tourneeproduktion auf die Bühnen des deutschsprachigen Europa. Die mitreißende und aufwendige Inszenierung garantiert ein faszinierendes Erlebnis! Eine großer Spaß für Kinder und die ganze Familie mit den Janosch Original-Figuren. Eben ein typisches COCOMICO-Musical mit Herz, Verstand, packenden Bildern und mitreißender Musik. "Die Große Kleine Tiger Reise - Das Musical nach Janosch": Eine Revue, die Groß und Klein mitnimmt auf eine fantastische Reise rund um die Welt!
Climax Band Cologne11.04.07
Jazz im Foyer Sonntag, 22. April, 11:30 Uhr, Schauplatz, Euro: 5,–
In der Jazzgemeinde kursiert seit geraumer Zeit das Gerücht, dass Phil Mason im April zum Jazz im Foyer im Schauplatz aufspielen soll. Dem ist nicht so, musikalischer Gast bei der monatlichen Jazzreihe des Schauplatz ist die Climax Band Cologne. Die Wurzeln dieser Band reichen in das Jahr 1973 zurück. Am Anfang spielte die Gruppe als reine Dixieland-Formation vor allem die bekannten Coverversionen der drei "großen Bs" (Ball, Barber, Bilk) des englischen Traditional-Jazz. Im Laufe der Zeit hat sich diese traditionell geprägte Ausrichtung der Band musikalisch zu einem nach vielen Seiten offenen Konzept weiterentwickelt, was zu einem wesentlichen Teil von dem 1991 in die Band gekommenen Piano gefördert wurde. Heute bietet die Band unter der Leitung von Klaus Wegener ein breites Programm vom Swing der 30er Jahre über den Rhythm & Blues eines Fats Domino und Ohrwürmer à la Louis Prima im Shuffle-Rhythmus bis hin zu rockigen Kompositionen der Gruppe Chicago oder der Blues Brothers und weltberühmten Songs der Beatles, Billy Joel, Paul Simon und und und ....getreu dem Motto "All that Jazz".